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17. Sitzungswoche des Deutschen Bundestages

Beginn: Montag, 15. Oktober 2018
Ende: Freitag, 19. Oktober 2018

Frauen-Union München: Landesversammlung

Am: Samstag, 20. Oktober 2018 Beginn: 10.30 Uhr
Ort: München, Lazarettstraße 33, Hanns-Seidel-Stiftung

Jubiläumsparty der Tanzschule Alisch

Am: Samstag, 20. Oktober 2018 Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Aschaffenburg, Schlossplatz, Stadthalle

 

Aktuell sorgt ein Presseartikel zum Entwurf für den Zielfahrplan zum Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 für Verunsicherung. Dieser hält angesichts des umfangreichen Angebots im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) eine Fernverkehrsbedienung von Aschaffenburg im 120-min-Takt für ausreichend. Kurz gesagt gilt: Wir sollten uns nicht unnötig beunruhigen lassen. Zunächst ist unsere Region gut aufgestellt. Wir sprechen beim Zielfahrplan vom Jahr 2030. Der Zielfahrplan ist wichtige Arbeitsgrundlage für die Bundesverkehrswegeplanung, aber noch nicht der Fahrplan für einen Deutschland-Takt. Er dient zunächst als Orientierung zur Dimensionierung der Infrastruktur. Wie das Zugangebot im Jahr 2030 tatsächlich aussehen wird, bestimmen die Eisenbahnunternehmen.

Klar ist: Die Weichen für ein Fortbestehen des ICE-Halts sind gestellt. In einer gemeinsamen Kraftanstrengung haben die Abgeordneten und Mandatsträger der Region in einer tollen parteiübergreifenden Zusammenarbeit erreicht, dass die die sog. "Mottgers-Spange" deren Folge ein Umfahren von Aschaffenburg gewesen wäre, nicht weiter verfolgt wird. Stattdessen wird man die Bestandsstrecke über Hanau - Aschaffenburg-Nantenbach-Würzburg ertüchtigen und ausbauen. Die Entscheidung für die Bestandsstrecke über Aschaffenburg fiel im Juni 2018 und hat ein über 20-jähriges Bangen um den ICE-Halt beendet.

Zudem konnte ich bereits bei Verabschiedung des Bundesverkehrswegeplans im Jahr 2016 den ICE-Halt Aschaffenburg als Fernverkehrshalt in den Ausbaugesetzen verankern. In der Begründung heißt es dazu: "Damit wird berücksichtigt, dass in Aschaffenburg "nach Aussage der Marktteilnehmer des Schienenpersonenfernverkehrs ein hohes Nachfragepotential für Schienenverkehrsangebote vorliegt. Aus diesem Grund werde dort ein Fernverkehrsangebot in vergleichbarem Umfang wie heute als erforderlich angesehen. Hierfür ist eine bedarfsgerechte Infrastruktur bereitzustellen."

Als bayerischer Teil des Rhein-Main-Gebietes liegt unsere Region zentral im Herzen Europas. Viele Menschen leben am Bayerischen Untermain, arbeiten aber im Rhein-Main-Gebiet bzw. sind hier eng vernetzt. Eine gute Anbindung in Richtung Frankfurt und Würzburg ist daher wesentlich. Dies gilt nicht nur für den Bereich Straße, sondern auch und ganz besonders für den Bereich Schiene. Von der ICE-Anbindung der Stadt Aschaffenburg und dem stündlichen ICE-Halt in beide Richtungen profitieren nicht nur die Menschen aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg sondern am gesamten Bayerischen Untermain.

Damit das auch in Zukunft so bleibt, werde ich mich weiterhin für die schienenpolitischen Belange unserer Region einsetzen. Die Weichen sind gestellt. Die Region ist gut gerüstet. Trotzdem heißt es für uns in der Politik: dranbleiben. Umgekehrt ist aber auch klar, dass bei der Entscheidung über das Fernverkehrsangebot der Deutschen Bahn am Bahnhof Aschaffenburg auch die Ein- und Ausstiegszahlen eine Rolle spielen.