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Die geschäftsführenden Vorstände von CDU/CSU und SPD haben auf ihrer Tagung auf der Zugspitze Beschlüsse zur geplanten Wohnrauminitiative gefällt und erste Eckpunkte zum Baukindergeld vorgestellt. Aufgrund der vielen Nachfragen, die Andrea Lindholz zum Thema erreichen, anbei eine kurze Übersicht zu den Eckpunkten:

Was ist das Baukindergeld?

  • Um mehr Familien den Weg zu den eigenen vier Wänden zu ebnen führt die große Koalition ein Baukindergeld ein. Das heißt: Der Bund finanziert über einen Zeitraum von 10 Jahren pro Kind und Jahr 1.200 Euro. Eine Familie mit zwei Kindern erhält für den Eigentumserwerb also insgesamt einen Betrag von 24.000 €.

Wann habe ich Anspruch auf Baukindergeld?

  •  Gefördert wird der erstmalige Erwerb von Wohneigentum als Familie in Deutschland. Entscheidend für den Familienbegriff ist der Geburtstag des ersten Kindes. Berücksichtigt werden Kinder, die zum Zeitpunkt der Antragstellung jünger als 18 Jahre alt sind. Anspruchsberechtigt sind die Eltern. Die berücksichtigungsfähigen Kinder wohnen im geschaffenen Wohneigentum und der Antragsteller oder die Antragstellerin beziehen das Kindergeld oder erhalten einen Kinderfreibetrag.

Welche weiteren Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Es muss sich um einen Neubau oder den Erwerb einer Bestandsimmobilie in Deutschland handeln.

  • Der Anspruch auf Baukindergeld gilt für alle Kaufverträge oder Baugenehmigungen für selbstgenutzte Immobilien in Deutschland, die seit dem 1. Januar 2018 neu abgeschlossen oder erteilt wurden.

  • Das zu versteuernde Haushaltsjahreseinkommen übersteigt nicht 90.000 € (Familie mit einem Kind). Pro weiterem Kind erhöht sich dieser Betrag um 15.000 €. Eine Zwei-Kind-Familie ist damit antragsberechtigt bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von bis zu 105.000 €. Maßgeblich sind die durchschnittlichen Einkünfte der 2 Kalenderjahre vor der Antragstellung, einmalig nachzuweisen durch die entsprechenden Einkommensteuerbescheide.

  • Nach dem Einzug in die selbstgenutzte Immobilie muss die Meldebestätigung vorgelegt werden. 

Die gesamten Beschlüsse der Klausurtagung auf der Zugspitze können Sie hier einsehen und herunterladen.