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Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages hat auch in diesem Jahr zur Aktion Rote Hand gegen den Einsatz von Kindern und Jugendlichen in Kriegen eingeladen. Mit einem eigenen Stand auf der Fraktionsebene des Reichstages wollte die Kinderkommission ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Soldaten setzen. Abgeordnete und Beschäftigte des Deutschen Bundestages hatten die Möglichkeit ihre Handabdrücke abzugeben und damit gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu protestieren. Das Symbol der Aktion, die rote Hand, steht dabei für das „Nein“ zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten. Die gesammelten Handabdrücke leitet die Kinderkommission an die Vereinten Nationen weiter.

Auch Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz, Vorsitzende des Ausschusses für Inneres und Heimat, hat sich zusammen mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen an der Aktion beteiligt. "STOP dem Einsatz von Kindersoldaten" schrieb sie zum Abdruck Ihrer roten Hand. „Jedes Jahr engagieren sich Kinder und Jugendliche in aller Welt mit der Aktion Rote Hand gegen den Einsatz von Kindern und Jugendlichen in Kriegen. Es ist richtig und wichtig, dass auch der Bundestag jedes Jahr auf dieses Thema aufmerksam macht und seinen Protest zum Ausdruck bringt. Kinder gehören in die Schule und nicht an die Front,", so Andrea Lindholz.

Seit dem 12. Februar 2002 verbietet ein Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention, dass Kinder unter 18 Jahren als Kindersoldaten missbraucht werden. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen gibt es trotzdem weltweit 250.000 Kindersoldaten. In fast allen aktuellen bewaffneten Konflikten werden Kinder als Soldaten eingesetzt und zum Kämpfen gezwungen.