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Am Mittwoch trat der Deutsche Bundestag anlässlich einer Sondersitzung zur Vereidigung der neuen Bundesministerin der Verteidigung Annegret Kramp-Karrenbauer in Berlin zusammen. Auch Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz nahm an der Vereidigung und der anschließenden Debatte teil.

Die Besonderheit an der Sitzung war nicht nur ihr Zeitpunkt sondern auch der Ort. Die Vereidigung fand nicht im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes, sondern in der Halle des benachbarten Paul-Löbe-Hauses statt. Grund für den Ortswechsel waren die laufenden Bauarbeiten im Plenarsaal des Bundestages in den sitzungsfreien Wochen. Dort wird aktuell der Teppichboden und die Feuerlöschanlage erneuert und eine Induktionsschleife für Hörbehinderte eingebaut.

Unter dem Beifall der Abgeordneten gratulierte Wolfgang Schäuble im Namen des ganzen Hauses der neuen Verteidigungsministerin. Daneben dankte er Ursula von der Leyen für ihre Tätigkeit als Abgeordnete und als Regierungsmitglied und wünschte beiden alles Gute und viel Erfolg für die jeweils neue Aufgabe.

Annegret Kramp-Karrenbauer, die nicht Mitglied des Deutschen Bundestages ist, leistete den Amtseid nach Artikel 56 des Grundgesetzes: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werden. So wahr mir Gott helfe.“ Nach Artikel 64 Absatz 2 des Grundgesetzes leisten Bundesminister bei der Amtsübernahme vor dem Bundestag diesen Eid. Im Anschluss an ihre Vereidigung gab die neue Verteidigungsministerin eine Regierungserklärung zum Thema „In Verantwortung für die Zukunft Deutschlands. Für eine starke Bundeswehr in einer Welt im Wandel“ ab.