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Am Dienstag hieß es zwischen Reichstag und Bundeskanzleramt wieder: "MdB trifft THW".  Die Ehrenamtlichen Helfer des Technischen Hilfswerks boten auch in diesem Jahr allen Bundestagsabgeordneten einen Einblick in ihre vielfältige Arbeit. Auch Andrea Lindholz, Vorsitzende des Ausschusses für Inneres und Heimat, besuchte die unterschiedlichen Stationen zusammen mit Guido Franz vom THW Aschaffenburg. Neben den verschiedenen Fahrzeugen des THW wurden auch die unterschiedlichen Aufgaben und Geräte des Hilfsdienstes erklärt und demonstriert.

"Im Bereich Zivil- und Katastrophenschutz ist das THW seit 69 Jahren für uns tagtäglich im Einsatz. Ein Prozent der Mitarbeiter sind dabei hauptamtlich tätig, 99 Prozent arbeiten ehrenamtlich. Die rund 80.000 freiwilligen Helfer leisten somit einen wesentlichen Beitrag zum bundesweiten und kommunalen Katastrophenschutz - und das in ihrer Freizeit! Das verdient Respekt und Anerkennung," so Andrea Lindholz.

Die Struktur des THW ist weltweit einmalig: Organisatorisch gehört das THW als Bundesanstalt zum Geschäftsbereich des Bundesministers des Innern. Jedoch sind nur ein Prozent der Mitarbeiter hauptamtlich für die Behörde tätig.  In 668 Ortsverbänden engagieren sich bundesweit mehr als 80.000 Helferinnen und Helfer in ihrer Freizeit, um Menschen in Not kompetent und engagiert Hilfe zu leisten. Insgesamt war das THW bereits in 130 Ländern mit sozialen Maßnahmen aktiv. Zu den Leistungen zählen die Soforthilfe für Menschen in Not, z.B. nach Naturkatastrophen wie Hochwasser oder Erdbeben. Ebenso beim Ausbau von Infrastrukturen in Entwicklungsländern, wie Brückenbau und der Bau von Schulen und Kindertagesstätten.

Fotos: THW (Bild 4)/ Büro Lindholz