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Von 27. Oktober bis 30. Oktober 2019 besuchte eine kleine Delegation des Ausschusses für Inneres und Heimat unter Leitung der Vorsitzenden Andrea Lindholz die italienische Hauptstadt Rom. Thematisch stand das Thema Migration im Mittelpunkt der Reise. Nach einem kurzen Briefing durch die Deutsche Botschaft am Morgen konnten sich die Abgeordneten am Vormittag mit der Innenministerin Italiens, Luciana Lamorgese, zum Thema austauschen. Im Anschluss standen dann Gespräche mit Vertretern der katholischen Laiengemeinschaft S. Egidio sowie der Besuch eines Flüchtlingsprojektes an. Zum Abschluss des Tages diskutierte die Delegation mit Vertretern der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Asyl und Migration.

 

Am zweiten Tag stand ein Besuch und Austausch mit den Mitgliedern des Italienischen Innenausschusses und Personen des Senates auf dem Programm. Der Fokus lag hier auf der europäischen Migrationspolitik, Integration, Rückführungen sowie der wirtschaftlichen Entwicklung in Italien. Aber auch die allgemeine politische Entwicklung in Deutschland und Italien war wichtiger Gegenstand der Gespräche. Am Nachmittag nahmen die Abgeordneten dann am runden Tisch zum Thema „Integration von Flüchtlingen und Migranten in Italien“ teil. Gemeinsam mit Vertretern des UNHCR, der Internationalen Organisation für Migration und dem Italienischen Gemeindeverband ANCI sprachen die Abgeordneten über die aktuelle Situation.

 

Der dritte und letzte Tag startete im Vatikan mit einer Frühmesse im „Campo Santo Teutonico“, der ältesten deutschsprachigen Stiftung und einem Gespräch mit  Rektor, Prälat Dr. Hans-Peter Fischer. Ein Besuch des Friedhofs "Campo Santo" durfte dabei natürlich nicht fehlen. Bevor die Delegation mit dem „Deutschen Botschafter beim Heiligen Stuhl“, Dr. Michael Koch, zusammen traf, hatte Sie die Ehre an der Generalaudienz des Papstes teilzunehmen. Den Abschluss des Tages bildete ein sehr ernstes Gespräch beim MRCC Rom, der italienischen Seenotrettungsleitstelle. Thema war die EU- Krisenbewältigungsoperation „EUNAVFOR MED Operation SOPHIA“. Diese hat den Auftrag den Menschenschmuggel und bestehende Menschenhandelsnetze sowie das kriminelle Schleuserwesen im südlichen zentralen Mittelmeer zu bekämpfen.

 

Andrea Lindholz: „Die Reise war eine gute Gelegenheit zum deutsch-italienischen Austausch im wichtigen Bereich Asyl und  Migration und dem nach wie vor aktuellen Thema Seenotrettung. Ein herzlicher Dank gilt der Deutschen Botschaft in Italien sowie beim Heiligen Stuhl, allen Mitwirkenden sowie Frau Ministerin Lamorgese und den Abgeordnetenkollegen aus dem Italienischen Parlament. Nur wenn man direkt miteinander spricht, hat man auch die Chance die Sichtweise des anderen zu verstehen. “