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Durchgehender Lärmschutz an der A3 bei Strietwald - Für unsere Region. In Berlin. Andrea Lindholz, MdB
 

Die Bemühungen zum Bau der Photovoltaik-Lärmschutzwand entlang der A 3 bei Strietwald gehen in die nächste Runde. Das Projekt ist laut Ausschreibungsplanungen der Autobahndirektion rund eine Million teurer, als ursprünglich geplant. Der Bund hat der Aschaffenburger Bundestagsabgeordneten Andrea Lindholz nun auch die Übernahme der zusätzlichen Kosten in Höhe von einer Million zugesagt. Die Abgeordnete hatte sich in den vergangenen Wochen auf Bundesebene intensiv für die weitergehende Kostenübernahme eingesetzt.

Dazu Andrea Lindholz: „Diese Zusage ist eine echte Chance. Damit hat der Bund einen wichtigen Schritt in Richtung Lärmschutz für Streitwald unternommen. Ich hoffe sehr, dass nun endlich wieder Bewegung in das Vorhaben kommt. Der Lückenschluss ist keine Selbstverständlichkeit, denn grundsätzlich gibt es in diesem Bereich keinen Anspruch auf eine Lärmschutzwand. Die Finanzierungszusage des Bundes für den Bau der Lärmschutzwand im Rahmen dieses einmaligen Pilotprojektes über 1,2 Millionen Euro liegt schon seit September 2015 vor. Jetzt übernimmt der Bund auch noch die voraussichtlichen Mehrkosten von einer weiteren Million Euro. Das hat mir heute das Ministerium bestätigt. Das Verkehrsministerium hat die Ausschreibungsunterlagen geprüft und zusammen mit der Zusage der Kostenübernahme an die Oberste Baubehörde des Freistaats Bayern zurückgeschickt. Nun muss im Rahmen der Ausschreibung ein geeigneter privater Investor für die Errichtung und den Betrieb der Photovoltaikanlage auf der Lärmschutzwand gefunden werden. Nur in dieser Form kann die Lärmschutzwand realisiert werden. Jetzt liegt es an den bayerischen Behörden das Projekt zügig auszuschreiben. Ein zügiger Beginn der Ausschreibung muss das nächste Ziel sein.“

Hintergrund: Die geplante Photovoltaik-Lärmschutzwand soll entlang der Südseite der A3 die bestehende Lücke im Bereich der Aschaffenburger Stadtteile Damm und Strietwald schließen. Auf einer Länge von gut 900 Metern soll eine drei Meter hohe Lärmschutzwand errichtet werden. Dabei sollen Photovoltaik-Elemente in die Lärmschutzwand integriert werden, die neben ihrer Funktion als Stromlieferant auch zum Lärmschutz beitragen würden. Die Kosten für die Errichtung der Lärmschutzwand übernimmt der Bund. Für Errichtung und Betrieb der Photovoltaikanlage muss im Rahmen einer Ausschreibung ein Betreiber gefunden werden.
Bei der Maßnahme handelt es sich um ein freiwilliges Pilotprojekt der Bundesrepublik Deutschland. Es setzt die Pläne einer Kombination von Lärmschutz und Photovoltaik in die Praxis um und mindert die Lärmbelastung für die südlich der Autobahn gelegenen Stadtteile Damm und Strietwald.