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„Marshall-Plan“ für Afrika - Für unsere Region. In Berlin. Andrea Lindholz, MdB
 

Die CSU-Veranstaltungsreihe „Klartext“ gastierte in Aschaffenburg. Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, diskutierte mit rund 500 Bürgerinnen und Bürgern über zwei Stunden in der Stadthalle.

Fluchtursachen zu bekämpfen sei derzeit eine der wichtigsten Aufgaben der Staatengemeinschaft, so die zentrale Botschaft von Bundesminister Müller. Dazu brauche es einen „Marshall-Plan“ für Afrika machte der Krumbacher deutlich. Eine Welt ohne Hunger sei möglich, dazu müssen Projekte vor Ort gefördert werden: Hilfe zur Selbsthilfe lautet die Devise.

Weiterhin sprach der Bundesentwicklungsminister über Klimaschutz, Umweltschutz und fairen Handel. Auch die Wirtschaft sei in der Pflicht und müsse Verantwortung in der „Dritten Welt“ übernehmen. Dort müsse vor allem auch die Korruption bekämpft werden. Der 62-Jährige betonte, Europa müsse mutiger sein im Umgang mit dem Zugang von Waren aus Afrika in die europäischen Märkte.

Viele Vertreter regionaler Hilfsorganisationen

Neben Domkapitular Clemens Bieber, Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback, der Landtagsabgeordneten Judith Gerlach, Landrat Dr. Ulrich Reuter und Aschaffenburgs Bürgermeisterin Jessica Euler, waren auch viele Vertreter von regionalen Hilfsorganisationen gekommen, um mit dem Bundesentwicklungsminister zu diskutieren.

Andrea Lindholz machte in ihrem Grußwort deutlich: „Innenpolitisch ist ein Begrenzung und Steuerung der Zuwanderung eines der wichtigsten Themen. Im Gegenzug ist aber die Entwicklungshilfe der Schlüssel zur Bekämpfung von Fluchtursachen. Bundesminister Müller ist ein toller Kollege. Ich wünsche mir, dass er Entwicklungsminister bleiben kann."