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Andrea Lindholz offiziell Innenausschussvorsitzende - Für unsere Region. In Berlin. Andrea Lindholz, MdB
 

Der Innenausschuss des Deutschen Bundestages hat Andrea Lindholz in seiner ersten Sitzung offiziell zur neuen Ausschussvorsitzenden bestimmt. Damit übernimmt die Goldbacherin nach Wolfgang Bosbach und Ansgar Heveling als erste Unionsfrau den Innenausschussvorsitz. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hatte Andrea Lindholz am Montag vorgeschlagen. Der Innenausschuss gehört zu den wichtigsten der acht Fachausschüsse, deren Vorsitz die Union als stärkste Fraktion übernimmt.

Die Bundestagsabgeordnete zum Ausschussvorsitz: „Es ist eine große Ehre für mich, bereits in meiner zweiten Legislaturperiode ein so wichtiges Gremium leiten zu dürfen. Ich danke meiner Fraktion für das Vertrauen. Der Innenausschuss stand mit seinen Themen in den letzten Jahren wie kaum ein anderes Bundestagsgremium im Fokus der Öffentlichkeit. Migration, Innere Sicherheit oder Cyber-Security werden auch weiterhin eine besondere Aufmerksamkeit erfahren. Als Vorsitzende möchte ich zu einem konstruktiven Arbeitsklima im Ausschuss beitragen. Innenpolitik braucht sachliche, seriöse und lösungsorientierte Debatten. Dafür werbe ich bei allen Fraktionen. Meine Hauptaufgabe sehe ich als Vermittlerin zwischen den Fraktionen, den Behörden und der Bundesregierung. Meine eigene fachpolitische Meinung werde ich mir durch das Amt jedoch nicht nehmen lassen."

Hintergrund: Diese Woche konstituieren sich die Fachausschüsse des Deutschen Bundestages und nehmen damit offiziell ihre Arbeit auf. Der interfraktionelle Beschluss, die Ausschüsse unabhängig von der Regierungsbildung einzusetzen, war bereits im Dezember getroffen worden. Mitte Januar war die Einsetzung formell im Plenum beschlossen worden.