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Die zähen Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD wurden in der vergangenen Nacht endlich zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Die 311 Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion haben heute um ca. 17.30 Uhr dem Koalitionsvertrag mit überwältigender Mehrheit zugestimmt. Damit ist zum dritten Mal in der bundesdeutschen Geschichte eine große Koalition im Bund möglich.

Andrea Lindholz, die neue CSU-Bundestagsabgeordnete für die Region Aschaffenburg, sagte dazu: „Ein großes Lob an unsere Bundeskanzlerin, unseren bayerischen Ministerpräsidenten und alle Kollegen, die mit ihrem großartigen Einsatz und Durchhaltevermögen dieses sehr gute Ergebnis erzielt haben. Der Koalitionsvertrag spiegelt das exzellente Wahlergebnis von CDU und CSU wider.“

Die Goldbacherin belegte dies mit den Worten: „Natürlich waren Kompromisse nötig und es hat gedauert. Doch uns ging Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Die Handschrift der Union ist im Koalitionsvertrag deutlich erkennbar. Die Bürgerversicherung in der Krankenkasse und die Steuererhöhungen sind endgültig vom Tisch. Stattdessen stellen wir 5 Milliarden Euro zusätzlich für die Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung. Wir schreiben die Förderprogramme für Mittelstand und Handwerk fort, denn sie sind Beschäftigungsmotor und „Ausbilder der Nation“ zugleich. Die Kommunen entlasten wir durch noch mehr finanzielle Unterstützung des Bundes für die Eingliederung behinderter Menschen. Die Mütterrente kommt zum 01.07.2014. Damit wird die Erziehungsleistung für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, bei den Rentenansprüchen der Eltern stärker berücksichtigt. Die Haushaltskonsolidierung treiben wir konsequent und mit Augenmaß voran. Ab 2014 wird der Haushalt strukturell ausgeglichen sein, ab 2015 wollen wir ohne Nettoneuverschuldung auskommen. Wir sind überzeugt, dass Wachstum und solides Haushalten sich nicht ausschließen. In Europa bleibt es bei dem Prinzip: Solidarität nur für Solidität.“ Das Fazit von Andrea Lindholz: „Was hier verabschiedet werden soll ist gut für unser Land. Darauf können wir aufbauen.“