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Regensburg. Mit überwältigender Mehrheit von 98,9 Prozent ist Dr. Angelika Niebler am Samstag auf der Landesversammlung der Frauen-Union Bayern in Regensburg als Vorsitzende wiedergewählt worden. Dieses Ergebnis ist in der Geschichte der Frauen-Union einmalig. Angelika Niebler, die damit ihr sehr gutes Ergebnis von vor zwei Jahre noch steigerte, bedankte sich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen und versprach: „Wir gehen gestärkt in die Arbeit der nächsten zwei Jahre. Unsere starke Frauenmannschaft hat zwei klare Kernforderungen: Wir fordern eine gerechtere Mütterrente sowie einen verstärkten Kampf gegen Menschenhandel.“

Auf der Landesversammlung beschlossen die Delegierten, dass das Prostituiertengesetz geändert werden soll, um eine bessere Rechtsgrundlage zu schaffen, damit Polizei und Justiz in der Kriminalitätsbekämpfung von Menschenhandel nicht mehr die Hände gebunden sind. Die entsprechende EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Menschenhandels müsse endlich umgesetzt werden, betonte Niebler: „Deutschland darf nicht die Hochburg des Menschenhandels und der Prostitution werden.“

Ministerpräsident Horst Seehofer, der am zweiten Tag nach Regensburg gekommen war, hob die neue Stärke der Frauen in der CSU hervor: „Die Mütterrente soll Bestandteil des Koalitionsvertrags werden. Das haben wir den Frauen zu verdanken. Ohne die Frauen wäre es kein Thema geworden.“ Horst Seehofer sprach den Frauen der Frauen-Union Bayern seine Anerkennung aus und dankte für das große Engagement bei der Mütterrente. Wahlen kann man nicht mehr ohne Frauen gewinnen, betonte der Parteivorsitzende.