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Berlin. Alle drei Minuten wird irgendwo in Deutschland in eine Wohnung eingebrochen. Immer öfter schlagen die Täter auch tagsüber zu. 2012 wurden laut polizeilicher Kriminalstatistik 144.117 Wohnungseinbrüche gemeldet (+8,7%). Auch in Unterfranken stiegen die Einbruchszahlen im Vergleich zum Vorjahr (+19%).

Die Aschaffenburger Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz (CSU) kommentiert die Entwicklung als Mitglied des Innenausschusses: „Die Einbruchszahlen in Deutschland steigen nicht erst seit gestern, sondern bereits seit 2006. Als Unterfränkin besorgt mich vor allem die Tatsache, dass es nun auch bei uns immer mehr Einbrüche gibt, obwohl die Aschaffenburger Polizei hervorragende Arbeit macht. Bayernweit haben wir eine der besten Aufklärungsquoten. Trotzdem gab es in Unterfranken im letzten Jahr 99 Einbrüche mehr als im Vorjahr. Das führt zu einem starken Gefühl der Unsicherheit.“

Die Rechtanwältin aus Aschaffenburg forderte: „Immer öfter hören wir von professionellen Banden, die in Deutschland Einbrüche begehen und dann über die Grenze ins europäische Ausland verschwinden. Um diese grenzüberschreitende Kriminalität effektiver bekämpfen zu können, müssen wir die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern verbessern. Gleichzeitig brauchen wir eine engere und effektivere Zusammenarbeit der Polizeibehörden auf europäischer Ebene.“

Abschließend sagte die Bundestagsabgeordnete: „Jeder Bürger kann auch selber etwas für die Sicherheit tun. Verdächtige Beobachtungen sollten umgehend der Polizei gemeldet werden. Mit gezielten technischen Verbesserung in Haus und Wohnung kann man Einbrüchen vorbeugen. Unsere Polizei stellt dafür ein umfangreiches Informationsangebot zur Verfügung und berät kostenlos, neutral und nach Möglichkeit sogar direkt zu Hause. Im Internet kann man unter www.polizei-beratung.de viele hilfreiche, praktische Tipps finden.“