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Berlin. Die Aschaffenburger Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz (CSU), setzt sich in Berlin intensiv für einen besseren Schutz gegen Schienenlärm in Heigenbrücken und in Laufach ein. Am vergangenen Dienstag war Lindholz im Bundesverkehrsministerium, um die Konsequenzen aus dem Beschluss des Bundesverwaltungsgerichtes zur Umfahrung des Schwarzkopftunnels zu erörtern. Das Gericht hatte die Umfahrung zur Neubaustrecke erklärt, für die höhere Lärmschutzstandards gelten als für Ausbaustrecken.

Lindholz forderte: „Für alle Bürgerinnen und Bürger muss beim Lärmschutz der gleiche Standard gelten. Die erst nachträglich erfolgte Einstufung der Umfahrung als Neubaustrecke darf für die Anwohner in Heigenbrücken und Laufach keinen Unterschied machen. Die Anwohner in Laufach dürfen auf keinen Fall schlechter gestellt werden, nur weil dort niemand geklagt hat. Die Menschen haben darauf vertraut, dass beim Lärmschutz korrekt gerechnet wird. Ich bin sehr froh, dass das Bundesverkehrsministerium meinen Argumenten grundsätzlich folgt. Das Ministerium möchte nun kurzfristig Gespräche mit der DB Netz AG und dem Eisenbahnbundesamt führen, um eine Lösung zu finden. Diese Entscheidungsfindung werde ich zusammen mit meinem Landtagskollegen Peter Winter aufmerksam begleiten. Wir schauen der Bahn genau auf die Finger.“