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Berlin/Aschaffenburg: Lindholz kommentierte die ihr nun vorliegende Antwort der DB Fernverkehr AG: „Der ICE-Halt für Aschaffenburg ist mittelfristig gesichert. Trotz der Fertigstellung diverser Großprojekte sind bis 2018 keine nennenswerten Änderungen im Angebot der Bahn in Aschaffenburg vorgesehen. Vielmehr schreibt die Bahn: Aschaffenburg ist für uns ein wichtiger Fernverkehrshalt und in unserer mittelfristigen Fahrplankonzeption fest verankert. Diese Mitteilung der Bahn ist für unsere Region ein wichtiger Teilerfolg. Zudem nennt die Bahn die stabile und kontinuierliche Entwicklung der Kundennachfrage, sowie die positive Entwicklung des Bahnhofsumfeldes als Pluspunkte, die für den ICE-Halt in Aschaffenburg sprechen.

Lindholz ergänzte: „Vor diesem Hintergrund freue ich mich sehr, dass Aschaffenburg dieses Jahr zusätzlich 930.000 Euro aus dem Bund-Länder-Förderprogramm „Soziale Stadt“ erhält, um die Sanierung des Bahnhofsviertels/Damm-Mitte und des Hefner-Alteneck-Viertels voranzubringen. Dieses Geld trägt in doppelter Hinsicht positiv zur Stadtentwicklung bei. Aschaffenburg wird attraktiver und verbessert seine langfristigen Aussichten, den ICE-Halt zu behalten. Als Region müssen wir gemeinsam alles dafür tun, damit wir an den Fernverkehr der Bahn angeschlossen bleiben. Zudem stellen Bund und Länder 228.000 Euro für die Sanierung des Ortsteils Ringheim in Großostheim zur Verfügung. Auch das ist ein wichtiges Signal für unsere Region.“

Hintergrund:

Die Deutsche Bahn hat in diesem Jahr zusammen mit der hessischen Landesregierung offiziell mit der Planung einer Beschleunigung der Bahnstrecke Hanau – Würzburg/Fulda begonnen. Am 23. Juli 2014 fand in Gelnhausen das erste Dialogforum zwischen Verantwortlichen und Betroffenen statt.

Als eine der offiziellen Planungsvarianten gilt die Neubaustrecke von Gelnhausen durch den Spessart auf die vorhandene Schnellfahrstrecke Fulda – Würzburg (sog. Mottgers-Spange). Diese Variante birgt das Risiko, dass Aschaffenburg seinen ICE-Halt verliert und vom Fernverkehr der Bahn abgehängt wird. Bis 2017 soll sowohl die Umfahrung des Schwarzkopftunnels, als auch die Schnellstrecke zwischen Nürnberg und Berlin fertiggestellt werden.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier im PDF-Format herunterladen.