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Goldbach. Aktuelle Vorschläge zur Abschaffung der kalten Progression lieferten den Anlass für eine Podiumsdiskussion der Mittelstands-Union Aschaffenburg am vergangenen Montag, den 15.09.2014, zum Thema „Der Mittelstandsbauch muss weg – die kalte Progression und ihre Folgen“.

Im Haus Effata in Goldbach diskutierte der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag Erwin Huber, MdL, mit der Bundestagsabgeordneten Andrea Lindholz, dem Landtagsabgeordneten Peter Winter sowie dem Vorsitzenden der MU-Aschaffenburg Dirk Reinhold und rund 80 Gästen.

Den Abbau der kalten Progression kommentierte Andrea Lindholz: „Die kalte Progression ist eine versteckte Steuererhöhung. Diese mittelfristig abzuschaffen ist schon lange erklärtes Ziel von CDU und CSU. Die Abschaffung ist im Koalitionsvertrag verankert. Allerdings darf sie nicht zu höheren Schulden und damit zur Belastung kommender Generationen führen. Wir brauchen ein vernünftiges, zukunftsorientiertes Konzept. Eine Verabschiedung entsprechender Regelungen noch in dieser Legislaturperiode sollte jedoch angestrebt werden.“

Der Vorsitzende der Mittelstandsunion Aschaffenburg Dirk Reinhold betonte: „Der Abbau der kalten Progression ist längst überfällig und muss zeitnah umgesetzt werden. Eine Abschwächung der kalten Progression wird vor allem niedrige und mittlere Einkommen entlasten. Nur so lohnt sich die Arbeitsleistung der Beschäftigten, denn Lohnerhöhungen für erbrachte Leistungen werden erst dann nicht mehr durch Steuerabzüge aufgefressen.“

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier im PDF-Format herunterladen.