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Berlin/Aschaffenburg. Der Bund hat im Rahmen eines geplanten Pilotprojektes die Finanzierung für die Lärmschutzwand an der A3 auf Höhe von Damm und Strietwald zugesagt. Staatssekretär Rainer Bomba sicherte dies der Bundestagsabgeordneten Andrea Lindholz bei einem Treffen am Dienstagnachmittag (01.09.2015) im Bundesverkehrsministerium (BMVI) zu. Der Zusage gingen intensive Verhandlungen zwischen der Aschaffenburgerin und den zuständigen Stellen beim Bund, sowie Gespräche mit Oberbürgermeister Herzog und der Regierung von Unterfranken voraus. Nun kann das deutschlandweit einmalige Pilotprojekt einer Lärmschutzwand mit integrierten Photovoltaikelementen in Aschaffenburg realisiert werden.

Lindholz freut sich: „Mit dieser Zusage biegen wir endlich in die Zielgerade ein. Die Dämmer und Strietwälder haben damit eine große Chance auf echten Lärmschutz. Der Lückenschluss ist keine Selbstverständlichkeit, denn grundsätzlich gibt es in diesem Bereich keinen Anspruch auf eine Lärmschutzwand. Der Bund hat nun aber zugesagt, die Kosten für den Bau der Lärmschutzwand im Rahmen dieses einmaligen Pilotprojektes zu übernehmen. Sobald der Planfeststellungsbeschluss Bestand hat, geht das Ministerium in die konkrete Planung und Umsetzung. Jetzt muss ein privater Investor für die Errichtung und den Betrieb der Photovoltaikanlage auf der Lärmschutzwand gefunden werden. Die Stadtwerke Aschaffenburg können sich wie geplant im Rahmen des Vergabeverfahrens bewerben. Das bedeutet: Es gibt noch einiges zu tun, aber wir sind einen wesentlichen Schritt vorangekommen.“

Hintergrund: Die Photovoltaik-Lärmschutzwand soll entlang der Südseite der A3 die bestehende Lücke im Bereich der Aschaffenburger Stadtteile Damm und Strietwald schließen. Auf einer Länge von gut 900 Metern wird eine drei Meter hohe Lärmschutzwand errichtet. Dabei werden Photovoltaik-Elemente in die Lärmschutzwand integriert, die neben ihrer Funktion als Stromlieferant auch zum Lärmschutz beitragen sollen. Bei der Maßnahme handelt es sich um ein freiwilliges Pilotprojekt der Bundesrepublik Deutschland. Es setzt die Pläne einer Kombination von Lärmschutz und Photovoltaik in die Praxis um und mindert zudem die Lärmbelastung für die südlich der Autobahn gelegenen Stadtteile Damm und Strietwald.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier im PDF-Format herunterladen.