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Aschaffenburg/Berlin. Die Aschaffenburger Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz freut sich über eine spürbare Entlastung der Kommunen in ihrem Wahlkreis in diesem Jahr: „Erste Hochrechnungen haben ergeben, dass der Bund unsere Gemeinden in der Region Aschaffenburg allein in diesem Jahr um rund 2,2 Millionen Euro entlastet wird. Davon gehen rund 1,12 Millionen Euro an die Stadt Aschaffenburg und rund 1,07 Millionen an die Gemeinden im Landkreis Aschaffenburg. Damit halten wir Wort und entlasten unsere Kommunen spürbar.“

Zum Hintergrund erklärt die Juristin: „Das Geld stammt aus dem von der Union forcierten kommunalen Entlastungspaket des Bundes. Mit dem Gesetz zur weiteren Entlastung der Kommunen haben wir beschlossen, dass der Bund den Kommunen von 2015 bis 2017 jährlich Kosten von einer Milliarde Euro abnimmt. Davon fließen rund 115 Millionen Euro an bayerische Kommunen und rund 10 Millionen Euro nach Unterfranken. Die Bundesmilliarde setzt sich zusammen aus einer höheren Beteiligung des Bundes an den Kosten der Unterkunft (KdU) für Langzeitarbeitslose und einer Erhöhung des kommunalen Anteils an der Umsatzsteuer.“

Lindholz ergänzte: „Zusätzlich zu dieser Bundesmilliarde haben wir im März ein fünf Milliarden Euro schweres Paket beschlossen, mit dem die Kommunen von 2015 bis 2018 zusätzlich unterstützt werden. Ziel ist es, die Investitionsfähigkeit der Kommunen insgesamt zu stärken. Finanzschwache Kommunen werden durch einen Investitionsfonds gezielt gefördert.“

Hintergrund: Die Tabelle zeigt die voraussichtliche Entlastung durch die Erhöhung des Anteils an der Umsatzsteuer der Gemeinden in der Region Aschaffenburg. Zudem wird der Landkreis Aschaffenburg dieses Jahr bei den Kosten der Unterkunft um 331.600 Euro und die Stadt Aschaffenburg um 423.000 Euro entlastet. Verteilung der sog. Vorab-Milliarde über den Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer in 2015 in der Region Aschaffenburg:

  • Aschaffenburg: 697.251 €
  • Alzenau: 135.214 €
  • Bessenbach: 20.944 €
  • Blankenbach: 2.247
  • Dammbach 2.106 €
  • Geiselbach: 3.431 €
  • Glattbach: 3.987 €
  • Goldbach: 34.303 €
  • Großostheim: 89.894 €
  • Haibach: 20.419 €
  • Heigenbrücken: 3.136 €
  • Heimbuchenthal: 4.504 €
  • Heinrichsthal: 2.031 €
  • Hösbach: 48.519 €
  • Johannesberg: 4.467 €
  • Kahl a. Main: 33.650 €
  • Karlstein a. Main: 47.176 €
  • Kleinkahl: 2.644 €
  • Kleinostheim: 78.408 €
  • Krombach: 3.914 €
  • Laufach: 16.564 €
  • Mainaschaff: 32.173 €
  • Mespelbrunn: 2.542 €
  • Mömbris: 24.898 €
  • Rothenbuch: 2.483 €
  • Sailauf: 17.272 €
  • Schöllkrippen: 13.807 €
  • Sommerkahl: 1.589 €
  • Stockstadt a. Main: 61.661 €
  • Waldaschaff: 16.491 €
  • Weibersbrunn: 3.844 €
  • Westerngrund: 1.209 €
  • Wiesen: 2.721 €

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier im PDF-Format herunterladen.