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Berlin/Aschaffenburg. Fünf Kindertagesstätten aus Aschaffenburg und Umgebung werden im neuen Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ gefördert. Sieben weitere Einrichtungen aus der Region sind noch im Antragsverfahren. Das hat das zuständige Bundesfamilienministerium der Aschaffenburger Bundestagsabgeordneten Andrea Lindholz mitgeteilt.

Dazu die Abgeordnete: „Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Frühe sprachliche Bildung ist wichtig, damit jedes Kind gute Startchancen erhält. Ich freue mich, dass auch unsere Region von diesem Programm profitiert. Auffallend ist aber, dass wenig Kitas aus dem ländlichen Raum unserer Region gefördert werden. Gerade kleinere Kitas auf dem Land sind mit der Integration von Flüchtlingskindern besonders gefordert. Deshalb fordere ich seit längerem die Ausweitung des Programms auch auf kleinere Kitas mit weniger als 40 Kindern. Die Erfahrungen aus der Praxis bestätigen den Bedarf. Die Bundesfamilienministerin muss jetzt handeln und eine flächendeckende Integration sicherstellen und das große Potenzial des ländlichen Raums nutzen.“

Mit dem Förderprogramm wird die sprachliche Bildung von Kindern im Alltag unterstützt. Der Schwerpunkt liegt auf größeren Einrichtungen, die überdurchschnittlich viele Kinder mit sprachlichem Förderbedarf besuchen. Der Bund stellt bundesweit im Zeitraum 2016 - 2019 bis zu 100 Mio. Euro pro Jahr für die Programmumsetzung zur Verfügung. Mit dem Geld können bis zu 4.000 zusätzliche Fachkräfte für sprachliche Bildung eingestellt werden.

Hintergrund: Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ folgt auf das 2015 ausgelaufene Programm „Schwerpunkt-Kitas: Sprache & Integration.“ Das neue Programm konzentriert sich auf die Bereiche Sprachliche und inklusive Bildung. Auch die Zusammenarbeit mit Familien soll durch Erziehungs- und Bildungspartnerschaften verbessert werden. Das Antragsverfahren für die Teilnahme am Programm erfolgte in einem zweistufigen Verfahren in Form eines Interessenbekundungsverfahrens (Stufe 1) und eines anschließenden Antragsverfahrens (Stufe 2). Weitere Informationen rund um das Programm finden hier.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier im PDF-Format herunterladen.