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Nürnberg/Aschaffenburg. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hatte am Freitag, den 08.04.2016, parteiübergreifend alle Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister aus Franken zu einer Konferenz nach Nürnberg eingeladen. Thema waren die geplanten Verkehrsprojekte in Franken und ihr Stellenwert im neuen Bundesverkehrswegeplan 2030. Die Region Aschaffenburg war durch die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz, Landrat Dr. Ullrich Reuter, Großostheims Bürgermeister Herbert Jakob und Stockstadts Bürgermeister Peter Wolf vertreten. Die vier unterfränkischen Politiker setzten sich in Nürnberg für die zügige Umsetzung der Verkehrsprojekte am bayerischen Untermain ein.

Andrea Lindholz: „Eine leistungsfähige Infrastruktur ist ein wichtiger Wohlstandsgarant. Unsere Region wird im Bundesverkehrswegeplan bereits sehr stark berücksichtig. Doch bei einigen Projekten besteht noch Handlungsbedarf. Wir haben dem Bundesminister verdeutlicht, wie wichtig die Priorisierung des sechsspurigen Ausbaus der B469 bei Stockstadt ist. Mit einer Hochstufung der B469 in den vordringlichen Bedarf wären nicht nur die Kosten für die Planung sondern auch für den Bau zugesagt. Im Hinblick auf den Schienenverkehr machen wir uns für den Ausbau der Bestandsstrecke Hanau-Aschaffenburg-Würzburg stark. Der alternative Neubau einer Südkurve ist deutlich teurer, ineffizienter und naturschutzrechtlich höchst umstritten. Außerdem soll geprüft werden, ob die Elektrifizierung der Hafenbahn Aschaffenburg doch noch in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden kann.“

Hintergrund: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hatte Mitte März einen ersten Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP) vorgelegt. Für die Region Aschaffenburg sind folgende Projekte im Entwurf enthalten: der vierspurige Ausbau der B469 von der A3 zur A45 (vordringlicher Bedarf), der vierspurige Ausbau der B26 von der B469 bis Hafen West (vordringlicher Bedarf), der sechsspurige Ausbau der B469 von der A3 bis zur Abfahrt Stockstadt (weiterer Bedarf mit Planungsrecht) sowie die Verlegung der B26 bei Laufach (weiterer Bedarf ohne Planungsrecht). Außerdem ist die Fahrrinnenvertiefung des Mains von der Rheinmündung bis Aschaffenburg enthalten. Das Projekt zur Elektrifizierung der Hafenbahn war für den Bundesverkehrswegeplan angemeldet, ist im Entwurf jedoch nicht enthalten.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier im PDF-Format herunterladen.