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Berlin/Alzenau. Die vom THW-Alzenau genutzte Unterkunft stammt aus der Zeit der Olympischen Spiele 1972. Die Bausubstanz ist nach über 40 Jahren stark abgenutzt. Aktuell prüft die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), ob eine Renovierung oder ein Neubau die wirtschaftlichere Alternative darstellt. Die Bundestagsabgeordnete Lindholz, Bürgermeister Dr. Legler und der 1. Vorsitzende des THW-Helfervereins Alzenau Morales setzen sich gemeinsam für einen Neubau ein und halten den Baubeginn im Jahr 2017 für realistisch.

Die Bundestagsabgeordnete Lindholz hatte letztes Jahr mit ihren Unionskollegen im Innenausschuss eine Aufstockung der THW-Mittel durchgesetzt. Im Haushaltsjahr 2016 wuchs der THW-Haushalt um 43,2 Millionen Euro. Gleichzeitig setzte sich Lindholz bei der BImA dafür ein, die erforderliche Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für die THW-Unterkunft in Alzenau zügig abzuschließen. Lindholz: „Es ist gut, dass jetzt alle an einem Strang ziehen. Mit den zusätzlichen Mitteln für das THW haben wir im Bund die finanziellen Voraussetzungen für eine Neuunterbringung geschaffen. Der BImA danke ich sehr, dass sie trotz der außerordentlichen Belastungen durch die Flüchtlingsunterbringung unser THW nicht vergisst und das Unterbringungsverfahren zeitnah abschließen will. Ich hoffe sehr, dass auch die BImA den Neubau als wirtschaftlichste Variante empfiehlt. Sobald die Empfehlung der BImA vorliegt, kann das THW den Beschaffungsauftrag erteilen. Die Zeit drängt, denn die Bausubstanz der Baracken ist schlecht und wird nicht besser. Wir sind den Ehrenamtlichen eine vernünftige Unterbringung schuldig.“

Der Bürgermeister von Alzenau, Dr. Alexander Legler, erklärt: „Ich bin stolz auf unser THW. Wir als Stadt unterstützen den Neubau schon lange. Es freut mich, dass wir jetzt diese Fortschritte sehen und die BImA bald Ergebnisse vorlegen will. Das Thema wurde für Donnerstag, den 28.04.2016 auf die Tagesordnung der Stadtratssitzung gesetzt. Dort wollen wir den Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplans fassen, der die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Umzug des THW schafft. Die Stadt Alzenau macht ihre Hausaufgaben, um einen raschen Umzug zu ermöglichen und auf diese Weise den fleißigen und hoch engagierten Mitgliedern des THW ein optimales Arbeitsumfeld zu bieten. Wenn alle zusammenarbeiten, gelingt uns ein schneller Erfolg.“

Der 1. Vorsitzende des THW-Helfervereins in Alzenau, Jeffry Morales, erklärte: „Unser Gebäude hat gute Dienste geleistet, aber der Zustand ist einfach nicht mehr akzeptabel. Eine Renovierung macht keinen Sinn mehr. Die 93 Mitglieder unseres Ortsverbandes brauchen eine zeitgemäße Unterbringung. In der Flüchtlingskrise oder zuletzt beim Großbrand in Obernburg zeigt sich, wie wichtig das THW ist. Um den Katastrophenschutz aufrecht zu erhalten und für den Nachwuchs attraktiv zu bleiben, brauchen wir eine angemessene Ausstattung.“

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier im PDF-Format herunterladen.