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Berlin. Das Vereinigte Königreich hat sich für den Austritt aus der Europäischen Union entschieden. Andrea Lindholz als Mitglied im Europaausschuss des Deutschen Bundestages nimmt dazu Stellung: „Die Entscheidung der Briten ist ein donnernder Weckruf für Europa. Die Einheit der EU-Staaten ist keine Selbstverständlichkeit. Europa steht vor historischen Herausforderungen, die wir Europäer gemeinsam lösen sollten. Die EU muss ihre Handlungsfähigkeit endlich bei den zentralen Themen beweisen. Dazu gehören die Kontrolle der Migration, die Förderung der Wirtschaft, die nachhaltige Stabilisierung der Euro-Zone und die Stärkung der inneren und äußeren Sicherheit. Dazu müssen die Regierungen im Rat konsensbereit sein. Nationaler Egoismus schadet am Ende allen. Die Kommission muss bei ihren Vorschlägen die Vielfalt der Völker Europas respektieren und ihre souveräne Eigenverantwortung achten. Anstatt ein Übermaß an Details zu regeln, sollte sich die EU auf das große Ganze konzentrieren. Das Europaparlament ist aufgefordert, als sichtbares Bindeglied zwischen Wählern und Brüssel für Transparenz und Akzeptanz in den Völkern Europas zu sorgen.“

Zum weiteren Vorgehen sagte die Juristin aus Aschaffenburg: „So erschütternd die Entscheidung des britischen Volkes ist, sie ist selbstverständlich zu respektieren. Europa sollte jetzt Ruhe bewahren und die nächsten Schritte sorgfältig vorbereiten. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion trifft sich bereits heute zu einer Sondersitzung. Die CSU-Landesgruppe hat für Montag, den 27.06.2016, und der Bundestag und der EU-Ausschuss haben für Dienstag, den 28.06.2016, Sondersitzungen anberaumt. Dort werden wir auch die Ergebnisse der Sondertreffen der EU-Staaten in Brüssel beraten.“

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier im PDF-Format herunterladen.