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Berlin. Der Bund fördert die vier Mehrgenerationenhäuser in Stadt und Landkreis Aschaffenburg ab 2017 erneut mit je 30.000 Euro jährlich. Das teilte das Bundesfamilienministerium der Aschaffenburger Bundestagsabgeordneten Andrea Lindholz heute mit.

Andrea Lindholz: „Die Förderung der Mehrgenerationenhäuser ist mir ein Herzensanliegen. Ich freue mich daher, dass ich die Bewerbungen der vier Häuser erfolgreich unterstützen konnte. Wir haben es geschafft: alle vier Häuser sind förderfähig. Sie haben das Bewerbungsverfahren erfolgreich durchlaufen. Bundesweit werden insgesamt 441 Mehrgenerationenhäuser gefördert. In der kommenden Woche werden die Häuser aufgefordert Ihren Förderantrag zu stellen. Damit ist die wichtigste Hürde auf dem Weg zur Förderung genommen. Nach erfolgreicher Antragsstellung erhält jedes Haus von 2017 - 2020 jährlich 40.000 Euro Förderung. Jeweils 30.000 Euro kommen direkt vom Bund, 10.000 Euro steuern die Kommunen bei. Die Häuser bereichern das Miteinander in unseren Kommunen und helfen soziale Brücken zu bauen. Mit ihren vielfältigen Angeboten erhalten und beleben sie die Gemeinschaft von Alt und Jung.“

Hintergrund: Das aktuelle Bundesprogramm zur Förderung der Mehrgenerationenhäuser endet zum 31.12.2016. Im Anschluss startet ab 1.1.2017 ein neues Bundesprogramm zur Förderung. Die Laufzeit beträgt 4 Jahre. Bestehende Häuser sollen dabei möglichst erhalten bleiben. Die Gesamtfördersumme je Haus bleibt unverändert. Sie beträgt weiterhin 40.000 Euro jährlich und setzt sich zusammen aus einem Bundeszuschuss von 30.000 Euro und einem Kofinanzierungsanteil der Kommune von 10.000 Euro. Deutschlandweit hatten sich 580 Einrichtungen beworben. Das Interessensbekundungsverfahren ist nun abgeschlossen. Die förderfähigen 441 Häuser werden damit aufgefordert bis 31.10.2016 Ihre Förderanträge beim Familienministerium zu stellen.