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Berlin. Die neue Umfahrung des Schwarzkopftunnels erfordert den Umbau der Bahnhöfe in Laufach und Hösbach. Infolge des Umbaus verschlechtert sich der stufenfreie Zugang zu den Bahnhöfen teilweise. Die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz konnte erwirken, dass die Stufenfreiheit in Hösbach und Laufach komplett mit Bundesmitteln finanziert werden kann.

Andrea Lindholz erklärt: „Stufenfreie Bahnhöfe erleichtern Senioren, Familien mit kleinen Kindern und Menschen mit Behinderungen Mobilität und soziale Teilhabe. Gerade im ländlichen Raum gibt es da viel Nachholbedarf. Der Bund finanziert in den kommenden Jahren die Stufenfreiheit für 120 kleine Bahnstationen über das sogenannte ZIP-Programm. Der Ausbau des Bahnhofs Dettingen wird über das ZIP finanziert. Die Bahnhöfe in Laufach und Hösbach konnten trotz mehrerer Initiativen leider nicht in das ZIP aufgenommen werden. Daher freut mich die Zusage sehr, dass nun außerhalb des ZIP-Programms ausreichend Bundesmittel für den Umbau der beiden Bahnhöfe bereitgestellt werden. Das ist auch eine Frage der Gerechtigkeit. Es wäre völlig unverständlich, wenn der Umbau infolge der Umfahrung des Schwarzkopftunnels den Zugang zu den Bahnhöfen dauerhaft verschlechtert hätte. Dafür danke ich dem Bundesverkehrsminister und seinen Mitarbeitern.“

Lindholz ergänzt: „Besser wäre es natürlich gewesen, die Barrierefreiheit bereits im Rahmen der inzwischen weitgehend abgeschlossenen Bauarbeiten in Laufach und Hösbach umzusetzen. Das war aber aus finanzierungs- bzw. planungsrechtlichen Gründen nicht möglich. Das Bundesverkehrsministerium hat angekündigt, die entsprechenden Regularien zu überarbeiten, um in Zukunft solche Verschlechterungen infolge von Umbaumaßnahmen vorab zu vermeiden. Für Laufach und Hösbach müssen die Planungen für die Barrierefreiheit erst noch erfolgen. Auf Antrag der Deutschen Bahn AG wird der Bund dann die kompletten Mittel bereitstellen. Ich stehe bereits mit der Deutschen Bahn in Kontakt, um das genaue Prozedere und den Zeitplan abzuklären.“

Abschließend erklärte die Abgeordnete: „Die Situation am Bahnhof in Kahl stellt sich wieder anders dar. Hier versuchen unser Landtagsabgeordneter Peter Winter und ich eine Finanzierung mit Landesmitteln für den barrierefreien Zugang zu erwirken.“

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier im PDF-Format herunterladen.