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Berlin/Aschaffenburg. Der Bund unterstützt die Sanierung des Goldbacher Waldschwimmbads mit rund zwei Millionen Euro. Möglich wird dies durch die heute vom Haushaltsausschuss des Bundestages verabschiedete Aufstockung des Förderprogramms für kommunale Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur um 100 Millionen Euro. Die Aschaffenburger Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz hatte sich zusammen mit dem Goldbacher Bürgermeister Thomas Krimm seit 2015 intensiv für eine Aufnahme Goldbachs in das diesjährige Aufstockungsprogramm eingesetzt.

Dazu Andrea Lindholz: „Der nachhaltige Einsatz für meine Heimatgemeinde hat sich gelohnt. Als einzige Gemeinde in Unterfranken profitiert Goldbach von der zusätzlichen Unterstützung des Bundes. Mit dem Beschluss des Haushaltsausschusses stellt der Bund in diesem Jahr weitere 100 Millionen zusätzlich für das Förderprogramm bereit. Mit dem Geld werden Projekte gefördert, die 2015 nicht berücksichtigt werden konnten. Goldbach ist eines davon. Als Goldbacherin freut mich das natürlich sehr. Der Bund übernimmt damit 45 % der Sanierungskosten für das Goldbacher Waldschwimmbad. Die Sanierung kann so früher starten. Ein spezieller Dank gilt an dieser Stelle den Haushältern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für ihre Unterstützung und Bürgermeister Thomas Krimm für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der Zuschuss ist auch deshalb ein besonderes Geschenk, weil das Waldschwimmbad im nächsten Jahr sein 80-jähriges Bestehen feiert. “

Der Markt Goldbach hatte sich bereits im November 2015 für das Förderprogramm beworben. Aufgrund der mehrfachen Überzeichnung des Programms konnte die Gemeinde jedoch 2015 nicht berücksichtigt werden. Mit der nun verabschiedeten 100-Millionen-Aufstockung des Programms können deutschlandweit ca. 50 weitere kommunale Sanierungsvorhaben unterstützt werden.

Hintergrund: Das Bundesförderprogramm für kommunale Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur wurde mit dem Nachtragshaushalt 2015 und einem Volumen von 140 Millionen Euro aufgelegt. In der Antragsphase 2015 gingen zu diesem Programm fast 1000 Projektvorschläge mit einem Antragsvolumen von rund zwei Milliarden Euro ein. Das Bundesprogramm war damit mehrfach überzeichnet. Aufgrund der großen Nachfrage stellt der Bund 2017 nochmals 100 Millionen für das Programm bereit. Damit können weitere Projekte der ursprünglichen Liste gefördert werden. Ein erneuter Förderaufruf erfolgte daher nicht. Die Förderquote liegt in der Regel bei 45 Prozent, bei nachgewiesener Haushaltsnotlage der Kommune erhöht sie sich auf 90 Prozent.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier im PDF-Format herunterladen.