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Berlin/Aschaffenburg. Der Bund unterstützt die Planungen für den Breitbandausbau in Aschaffenburg mit bis zu 50.000 Euro. Die offizielle Übergabe des Förderbescheids fand gestern im Bundesverkehrsministerium in Berlin statt. Dazu Andrea Lindholz: „Mit der gestrigen Übergabe der Bescheide profitiert jetzt auch die Stadt Aschaffenburg direkt vom Breitbandförderprogramm des Bundes. Damit unterstützt der Bund nun fünfzehn Kommunen in Stadt und Landkreis Aschaffenburg mit insgesamt bis zu 750.000 Euro. Mit dem Geld fördert der Bund zunächst Planungs- und Beratungsleistungen. Weitere Förderungsmöglichkeiten müssen danach geprüft werden. Einige Kommunen profitieren zusätzlich von den Förderungen des Freistaats Bayern.“

Hintergrund: Das Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau hat ein Budget von insgesamt 2,7 Milliarden Euro. Die Kommunen konnten sich zunächst für die Förderung von Beratungsleistungen bis zu 50.000 Euro bewerben. In einem zweiten Schritt ist dann die Bewerbung zur Förderung einzelner Projekte möglich. Der Fördersatz beträgt in der Regel 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Der Höchstbetrag pro Projekt liegt bei 15 Millionen Euro. Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen (z.B. der Bundesländer) ist möglich. Dadurch können weitere 40 Prozent an Förderung hinzukommen. Der Eigenanteil der Kommune liegt bei 10 Prozent.