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Berlin / Aschaffenburg. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert das Projekt „Propagieren statt re-agieren“ der Aschaffenburger Gesellschaft für Mukopolysaccharidosen (MPS) mit 145.000 Euro. Das hat das BMAS der Bundestagsabgeordneten Andrea Lindholz mitgeteilt. „Propagieren statt re-agieren“ ist ein eigenständiges und neues Format der Beratungsstelle in Aschaffenburg. Es ergänzt die bestehenden Angebote der MPS-Beratung für Menschen, die von der genetischen Erkrankung betroffen sind.

Dazu Andrea Lindholz: „Die MPS-Beratungsstelle ist neben der Caritas Aschaffenburg die zweite Beratungseinrichtung in unserer Region, die vom Bund unterstützt wird. Das freut mich sehr. Das Projekt „Propagieren statt re-agieren“ hat zum Ziel, MPS-Betroffene in ihrer spezifischen Situation zu beraten und zu unterstützen. Es ergänzt die Arbeit und Beratungen anderer Stellen und unterstützt z.B. im Vorfeld der Beantragung von Leistungen sowie zu allen Fragen rund um das Thema Eigenverantwortung und selbstbestimmtes Leben. Ein Schwerpunkt liegt auch auf der Beratung von Betroffenen durch fachlich ausgebildete Betroffene. Die Beratung findet vorrangig telefonisch statt.“

Hintergrund: Zum Förderprogramm: Seit dem 01. Januar 2018 fördert der Bund durch das BMAS niederschwellige, von Leistungsträgern und Leistungserbringern unabhängige Beratungsangebote zur Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohte Menschen. Das Angebot ist kostenlos. Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Mukopolysaccharidosen (MPS) sind seltene genetische Erkrankungen. Man unterscheidet sechs Hauptformen. Allen MPS-Erkrankungen ist gemeinsam, dass ein Stoffwechselenzym nicht oder nicht ausreichend vorliegt. Dadurch kommt es in den Lysosomen zur Ablagerung von Glykosaminoglykanen (GAGs). Die Folgen sind Zellschädigungen und Funktionseinschränkungen wichtiger Organe. Weitere Informationen dazu sowie zur Gesellschaft für Mukopolysaccharidosen finden Sie auch hier

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier im PDF-Format herunterladen.