Besuch beim THW OV Leverkusen

17. September 2025

Andrea Lindholz, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und der THW Bundesvereinigung, stattete vergangene Woche dem THW-Ortsverband Leverkusen einen Besuch ab. Im Mittelpunkt standen die dringenden Diskussionen über den zukünftigen Zustand der Liegenschaft des Ortsverbands. Die zentrale Frage: Neubau oder Renovierung der bestehenden Gebäude? Dabei ging es nicht nur um die Möglichkeit einer Erweiterung, sondern auch um die Sicherstellung langfristiger Nutzungsmöglichkeiten.

„Der THW-Ortsverband Leverkusen stellt eine wichtige Säule im Katastrophenschutz sowohl auf lokaler als auch auf internationaler Ebene dar“, betonte Lindholz. Besonders hervorzuheben sei die Suchhundestaffel des Ortsverbands, die auch in internationalen Einsätzen gefragt ist. Angesichts dieser Bedeutung sei es unerlässlich, bei allen Planungen zum Neubau oder zur Renovierung auch das Übungsgelände für die THW-Hunde zu berücksichtigen, so Lindholz weiter.

Neben den tierischen Helfern, die in Katastrophenfällen eine entscheidende Rolle spielen, ist der Ortsverband Leverkusen auch mit zwei spezialisierten Fachgruppen bestens ausgestattet: der Fachgruppe Logistik-Materialwirtschaft (FGr Log-MW) und der Fachgruppe Logistik Verpflegung (FGr Log-V). Beide Gruppen sorgen dafür, dass das THW im Ernstfall schnell und effizient reagieren kann.

Im Rahmen des Besuchs dankte Lindholz Nicolas Hefner, dem Landesbeauftragten des THW-Landesverbandes NRW, für die ausführliche Führung durch die Räumlichkeiten und das Übungsgelände des Ortsverbands. Ebenso sprach sie ihren Dank an die Bezirksbürgermeisterin Michaela Di Pardova sowie an Stefan Hebbel, den Oberbürgermeisterkandidaten, aus, die wertvolle Einblicke in die kommunale Perspektive des wichtigen THW-Standorts gaben.

Abschließend hob Lindholz hervor, wie wichtig der Einsatz der THW-Helferinnen und Helfer für die Gesellschaft sei: „Diese engagierten Männer und Frauen setzen sich täglich für ihre Stadt, ihr Land und vor allem für die Menschen ein dort, wo Hilfe dringend gebraucht wird.“