Berlin. Beim Jubiläumsempfang des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR) hielt die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Andrea Lindholz, ein Grußwort anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Instituts. In ihrer Rede würdigte sie die zentrale Rolle des Instituts in der deutschen und europäischen Menschenrechtspolitik.
Eine Institution im Dienste der Demokratie
Das DIMR ist die unabhängige Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands gemäß den Pariser Prinzipien der Vereinten Nationen. Es wurde am 8. März 2001 auf einstimmigen Beschluss des Deutschen Bundestages hin gegründet – ein starkes Zeichen für die überparteiliche Bedeutung von Menschenrechten in der deutschen Demokratie. Das Institut wurde ins Leben gerufen, um internationalen Standards gerecht zu werden und Menschenrechte im In- und Ausland nachhaltig zu fördern.
Vizepräsidentin Lindholz betonte die Bedeutung des DIMR als festen Bestandteil des demokratischen Selbstverständnisses Deutschlands. Sie würdigte das Institut als einen Ort, an dem das Gewissen unserer Gesellschaft eine Stimme findet – unabhängig, kritisch und unverzichtbar.
Kernaufgaben und Engagement
Seit seiner Gründung vor 25 Jahren setzt sich das Institut konsequent für den Schutz und die Stärkung von Menschenrechten ein:
Ein wichtiger Auftrag für die Zukunft
In einer Zeit, in der demokratische Prinzipien weltweit unter Druck geraten, ist die Arbeit des DIMR von größerer Bedeutung denn je: Menschenrechte sind keine Selbstverständlichkeit. Die Vizepräsidentin erinnerte daran, dass das 25-jährige Bestehen nicht nur ein Grund zur Rückschau ist, sondern vor allem ein Auftrag für die Zukunft: Ein Auftrag, die Menschenrechte weiter zu stärken. Ein Auftrag gesetzliche, institutionelle und gesellschaftliche Rahmenbedingungen für alle Menschen zu gewährleisten. Und vor allem ein Auftrag, dort hinzusehen, wo Menschenrechte bedroht sind.
Abschließend dankte die Vizepräsidentin dem DIMR für dessen unermüdlichen Einsatz für Gerechtigkeit, Vielfalt und Menschenwürde – gestern, heute und in den kommenden 25 Jahren.
Fotos: DIMR / P. Hahn