720.000 Euro für das Naturerlebnisbad Schöllkrippen und 1,138 Millionen Euro für das Waldschwimmbad Stockstadt: Der Bund unterstützt die Sanierung der beiden kommunalen Schwimmbäder mit insgesamt mehr als 1,8 Millionen Euro.
Gute Nachrichten für zwei Schwimmbäder in der Region: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Förderung der Sanierung des Naturerlebnisbads Schöllkrippen mit 720.000 Euro sowie des Waldschwimmbads Stockstadt mit 1,138 Millionen Euro beschlossen. Die Mittel stammen aus dem Bundessonderprogramm „Sanierung kommunaler Schwimmstätten“.
Die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz hatte sich im Vorfeld für die Aufnahme der beiden Projekte in das Förderprogramm eingesetzt. Angesichts der bundesweit hohen Nachfrage ist die Entscheidung von besonderer Bedeutung: Insgesamt hatten sich 942 Projekte mit einem beantragten Fördervolumen von rund 3,2 Milliarden Euro um eine Förderung beworben.
Lindholz begrüßt die Entscheidung und hebt insbesondere die Bedeutung der Schwimmbäder für die Kommunen und die Menschen vor Ort hervor:
„Der Bund unterstützt unsere Kommunen und investiert in renovierungsbedürftige Sportstätten in den Städten und Gemeinden. Es ist eine gute Nachricht, dass mit Schöllkrippen und Stockstadt zwei Gemeinden aus der Region vom Schwimmbadprogramm des Bundes profitieren. Das ist bei der hohen Nachfrage bundesweit keine Selbstverständlichkeit. Der Bund investiert damit über 1,8 Millionen Euro gezielt in die Zukunft unserer Schwimmbäder vor Ort. Schwimmbäder sind wichtig für unser gesellschaftliches Miteinander: Kinder lernen schwimmen, gewinnen Sicherheit und wichtige Fähigkeiten fürs Leben. Bundesweit hatten sich 942 Projekte mit einem Fördervolumen von 3,2 Milliarden Euro beworben. Ein herzliches Dankeschön geht daher an meine Kollegen im Haushaltsausschuss, allen voran Florian Oßner, den zuständigen Haushälter der Unionsfraktion.“
Mit dem Förderprogramm unterstützt der Bund die Sanierung kommunaler Schwimmbäder auf freiwilliger Basis. Grundsätzlich liegen die Zuständigkeiten für kommunale Sportstätten bei Ländern und Kommunen. Angesichts des erheblichen Sanierungsbedarfs vieler Schwimmbäder stellt der Bund jedoch zusätzliche Mittel für deren Modernisierung bereit.
Für das Jahr 2026 stehen im Rahmen des Programms 250 Millionen Euro speziell für die Sanierung von Schwimmbädern zur Verfügung. Über die Vergabe dieser Mittel hat der Haushaltsausschuss nun entschieden. Darüber hinaus ist für 2026 eine weitere Tranche von 333 Millionen Euro aus der sogenannten „Sportmilliarde“ vorgesehen. Die Mittel sind im Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität veranschlagt. Der Projektaufruf für diese zweite Tranche ist für Herbst 2026 geplant.
Mit den nun bewilligten Fördermitteln können damit auch in Schöllkrippen und Stockstadt wichtige Schritte für die Zukunft der örtlichen Schwimmbäder umgesetzt werden. Die Unterstützung des Bundes soll dazu beitragen, die Sport- und Freizeitangebote langfristig zu erhalten und die Schwimmbäder für die Menschen in der Region zukunftsfähig zu machen.
Ein kurzes Instagram-Reel zum Thema finden Sie hier.
Standpunkt Andrea Lindholz:
Die Kommunen sind das Fundament unseres Staats. Sie haben viele Aufgaben zu erfüllen. Damit die Handlungsfähigkeit der Kommunen auch in Zukunft gegeben ist, müssen Bund und Länder die Rahmenbedingungen schaffen. Um den Herausforderungen auch weiterhin gerecht zu werden, setze ich mich in Berlin jetzt und in Zukunft für die Interessen der Kommunen ein. Ich freue mich wenn es gelingt möglichst viele Projekte aus der Region mit Bundesmitteln zu fördern. Die Förderung der Schlossufersanierung, der Mehrgenerationenhäuser oder des Waldschwimmbades in Goldbach sind hier einige Beispiele.