Am 12. November feierte die Bundeswehr ihr 70-jähriges Bestehen. Vor dem Bundeskanzleramt legten rund 280 Soldatinnen und Soldaten aus verschiedenen Standorten beim feierlichen Gelöbnis ihr Bekenntnis zu den Werten und Normen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung ab. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte in seiner Ansprache die Soldatinnen und Soldaten für ihren täglichen Dienst an unserem Land.
Am Abend stand die Jubiläumsfeier auch im Mittelpunkt einer Vereinbarten Debatte im Deutschen Bundestag. Verteidigungsminister Boris Pistorius betonte die zentrale Rolle der Bundeswehr für Deutschlands Sicherheit – gestern wie heute. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine habe gezeigt, wie wichtig Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit seien. Norbert Röttgen (CDU/CSU) erinnerte daran, dass die Bundeswehr längst breite gesellschaftliche Anerkennung genieße und seit ihrer Gründung wesentlich zum Frieden und zur Stabilität Europas beigetragen habe.
Gerade im Jubiläumsjahr ist klar: Die sicherheitspolitischen Herausforderungen sind größer denn je. Um die Wehrfähigkeit Deutschlands zu stärken, sind die Koalitionsfraktionen bei den Verhandlungen über einen neuen, modernen Wehrdienst weitergekommen. Ziel ist es, die Bundeswehr personell zu stärken und ihre Einsatzbereitschaft dauerhaft zu sichern – damit sie auch in Zukunft ihren Auftrag für Frieden und Freiheit verlässlich erfüllen kann.