Waldaschaff erhält 517.500 Euro für die Sanierung des Kunstrasenplatzes aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“

23. April 2026

Der Bund unterstützt die Sanierung des Kunstrasenplatzes in Waldaschaff mit 500.000 Euro. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages heute entschieden. Die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz hatte sich intensiv für die Berücksichtigung eingesetzt. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm zur „Sanierung kommunaler Sportstätten. Mit dem Programm fördert der Bund auf freiwilliger Basis die Sanierung kommunaler Einrichtungen, für die sonst vorrangig Länder und Kommunen zuständig sind.

Dazu die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz: „Mit der Sportmilliarde gibt der Bund ein klares Bekenntnis ab für seine Kommunen, für die Vereine und für den Breitensport in unserem Land. Er sorgt dafür, dass wichtige, sanierungsbedürftige Sportanlagen endlich modernisiert werden können. Wie groß der Bedarf ist zeigen die Zahlen: Insgesamt gingen 3683 Projektbewerbungen mit einem Volumen von 7,5 Mrd beim Bund ein – zur Verfügung standen 333 Mio. Das Programm ist damit 23-fach überzeichnet. Auch aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg haben sich viele Kommunen beworben. Ich freue mich sehr, dass es trotz der hohen Nachfrage eine Gemeinde aus unserer Region in die Förderung geschafft hat. Mit Waldaschaff profitiert eine Spessartgemeinde mit Haushaltsnotlage. Das heißt der Bund übernimmt mit 517.500 Euro 75 % der förderfähigen Kosten für das Projekt. Damit kann der Kunstrasenplatz endlich saniert werden. Das freut nicht nur die Fußballer, sondern alle sportbegeisterten Waldaschafferinnen und Waldaschaffer. Ein herzliches Dankeschön geht daher an meinen Kollegen Florian Oßner, den zuständigen Haushälter der Unionsfraktion.“

Für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ hat der Bund 2025 Programmmittel mit einem Gesamtvolumen von 333 Millionen Euro im Bundeshaushalt bereitgestellt, um den Sanierungsstau in vielen Kommunen entgegenzuwirken. Für das Jahr 2026 wurden die Mittel weiter aufgestockt: Eine zweite Tranche von 333 Millionen Euro sowie zusätzliche 250 Millionen Euro speziell für die Sanierung von Schwimmstätten stehen im Bundeshaushalt 2026 zur Verfügung. Die Mittel sind im Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität veranschlagt. Zur Umsetzung sind in diesem Jahr zwei weitere Projektaufrufe geplant. Der Projektaufruf für die Sanierung kommunaler Schwimmstätten läuft aktuell.