Nachdem die vorige Bundesregierung den Haushalt für 2025 nicht mehr abgeschlossen hat, bringt die neue Koalition nun den Bundeshaushalt für das laufende Jahr auf den Weg. Der Entwurf setzt klare Prioritäten – insbesondere in den Bereichen Sicherheit und Krisenvorsorge wird ein dringend benötigter Kurswechsel verdeutlicht.
Der Etat des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) soll in 2025 auf rund 15,17 Milliarden Euro steigen. Das entspricht einem Aufwuchs von etwa 1,8 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. Dieser Zuwachs spiegelt die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen wider und unterstreicht die Bedeutung einer leistungsfähigen inneren Verwaltung.
Besondere Bedeutung misst die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz MdB dabei dem Bevölkerungsschutz bei – einem Bereich, der in den vergangenen Jahren oft zu wenig Beachtung gefunden hat. Mit dem aktuellen Haushalt wird hier eine echte Zeitenwende eingeleitet:
Mit diesen Haushaltsansätzen wird die Resilienz Deutschlands gegenüber Krisen und Katastrophen deutlich gestärkt. Der Bevölkerungsschutz erhält die Mittel, die er für seine zentrale Rolle in der Sicherheitsarchitektur des Landes benötigt. Auch in den nächsten Jahren wird sich diese Schwerpunktsetzung konsequent fortsetzen. Den Haushaltsmitteln für das THW sollen sich um 50% erhöhen, die Mittel für das BBK sogar verdreifachen.