Kinder- und Jugendschutz: Verantwortung in der digitalen Welt stärken

09. Juli 2026

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat in dieser Woche ein Positionspapier zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt vorgestellt. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche besser vor den Risiken sozialer Medien zu schützen und gleichzeitig ihre Chancen auf digitale Teilhabe zu erhalten.

Die Union setzt dabei auf einen ausgewogenen Ansatz statt auf pauschale Verbote. Plattformbetreiber sollen stärker in die Verantwortung genommen werden, insbesondere durch verlässliche Altersverifikationen und altersgerechte Schutzstandards. Gleichzeitig sollen Eltern, Schulen und pädagogische Einrichtungen besser unterstützt und die Medienkompetenz junger Menschen gestärkt werden.

Weitere Schwerpunkte sind der Schutz der psychischen Gesundheit, ein konsequenteres Vorgehen gegen digitale Gewalt und Cybergrooming sowie der bessere Schutz von Kindern vor sogenanntem „Sharenting“, also der öffentlichen Vermarktung ihres Privatlebens in sozialen Netzwerken.

Kinder und Jugendliche sollen die Chancen digitaler Medien sicher nutzen können. Dafür braucht es wirksame Schutzmechanismen, klare Verantwortlichkeiten und einen verantwortungsvollen Umgang aller Beteiligten.

Weitere Informationen und das gesamte Positionspapier finden Sie hier.