Die demografischen Veränderungen stellen die Alterssicherung in Deutschland vor große Herausforderungen. Deshalb hat das Bundeskabinett jetzt die Einsetzung einer Rentenkommission beschlossen, die bis Mitte 2026 Vorschläge für eine grundlegende Reform der Altersvorsorge erarbeiten soll.
In dieser Legislaturperiode wurden bereits wichtige Schritte umgesetzt – darunter die Sicherung des Rentenniveaus, die Mütterrente, die Stärkung der Betriebsrente, die Aktivrente sowie Reformen der privaten Vorsorge. Die Rentenkommission knüpft daran an und nimmt nun den weiteren Reformbedarf in den Blick. Dabei werden alle drei Säulen der Altersvorsorge – die gesetzliche, die betriebliche und die private – umfassend betrachtet. Ziel ist es unter anderem, eine neue Kenngröße für ein Gesamtversorgungsniveau zu entwickeln sowie tragfähige Vorschläge zu Renteneintritt, Rentenentwicklung und Beiträgen vorzulegen.
Die Kommission arbeitet unabhängig und besteht aus 13 Mitgliedern aus Wissenschaft und Politik. Den Vorsitz übernehmen Frank-Jürgen Weise und Prof. Dr. Constanze Janda. Mit der frühzeitigen Einsetzung der Kommission schafft die Koalition die Grundlage für eine generationengerechte, nachhaltige und verlässliche Ausgestaltung der Altersvorsorge in Deutschland.