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Zum 60-jährigen Jubiläum hatte die Frauen-Union (FU) Unterfranken am Samstagnachmittag ins Martinushaus in Aschaffenburg geladen. Die über 250 Mitglieder aus dem gesamten Bezirk hörten bei Kaffee und Kuchen engagierte Reden.

Andrea Lindholz, Vorsitzende des Innenausschusses des Deutschen Bundestages und Kreisvorsitzende der Frauen-Union Aschaffenburg-Land betonte in ihrer Begrüßung: „Heute prägen starke Frauen in allen Lebensbereichen, ob in Wirtschaft, Gesellschaft, Ehrenamt oder Politik, unser Land mit. Unsere Gesellschaft braucht den Einsatz und das Engagement dieser Frauen, die sich für Gleichberechtigung und Chancengleichheit einsetzen.“

Dr. Anja Weisgerber, FU-Bezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete, hob hervor: „Die Frauen-Union ist mit 2.130 Mitglieder die größte Arbeitsgemeinschaft in der CSU. Wir brauchen die Frauen-Union als Netzwerk und inhaltlich gestaltende Kraft. Wir haben einen unglaublichen Fundus an Themen, die Mandatsträgerinnen erfolgreich in die Partei einbringen - wie jetzt wieder in den Koalitionsverhandlungen, in denen wir zum Beispiel viele Instrumente zur Förderung der Familien durchsetzen konnten.“

Landtagspräsidentin Barbara Stamm sagte in Richtung Andrea Lindholz: „Noch nie war eine Frau der Union, Vorsitzende des Innenausschusses. Dies sind herausragende Positionen, die man nur durch großartige Leistungen erreicht.“

Die langjährige Bezirksvorsitzende Marion Seib wünschte der FU „möglichst viele aufmüpfige Mitglieder.“ Ursula Schleicher aus Aschaffenburg, erste hauptamtliche CSU-Frauenreferentin und ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments, wünschte sich, dass Frauen mit beiden Beinen auf dem Boden stehen und das Rückgrat der Gesellschaft bilden.

Prof. Dr. Angelika Niebler, FU-Landesvorsitzende und stellvertretende CSU-Parteivorsitzende, lobt das Durchsetzungsvermögen von Babara Stamm bei den Koalitionsverhandlungen: Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass wichtige Themen, wie beispielsweise die Mütterrente, ihren Platz im Koalitionsvertrag haben. Die Landesvorsitzende sagte weiter: „Wir müssen die Gesellschaft in ihrer Vielfalt zusammenhalten und dabei unsere Werte und Identität hochhalten.“

Prof. Dr. Ursula Männle, Staatsministerin a.D. und langjährige FU-Landesvorsitzende, gab einen Rückblick auf die Geschichte der Frauen-Union. Aschaffenburgs Bürgermeisterin Jessica Euler wünschte sich mehr Frauen, die sich politisch engagieren. Via Videobotschaft gratulierte die designierte Staatsministerin im Kanzleramt für Digitales, Dorothee Bär. Staatsminister Prof. Dr. Winfried Bausback war ebenfalls unter den zahlreichen Gästen.

Im Rahmen der Veranstaltungen wurden neben vielen anderen, sechs Damen für langjährige Mitgliedschaft und Verdienste um die FU besondere Würdigungen ausgesprochen: Ursula Schleicher (53 Jahre), Ruth Bauer (53 Jahre), Lieselotte Feller (48 Jahre), Barbara Stamm (47 Jahre), Marion Seib (43 Jahre) und Christina Arnold (40 Jahre).

Foto oben (v.l.): Jessica Euler, Dr. Ursula Männle, Barbara Stamm, Ursula Schleicher, Marion Seib, Christina Arnold, Andrea Lindholz, Lieselotte Feller, Dr. Anja Weisgerber, Dr. Angelika Niebler; sitzend: Ruth Bauer

Bericht in main.tv hier.