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Während der Bundeswahlkreis Aschaffenburg unter einer Hitzeglocke schwitzte, genossen 35 Radfahrer am Samstag die wohl kühlste Gegend der Region: den Spessart. Die Radtour mit Andrea Lindholz startete am Parkplatz „Dorfwiesen“ in Laufach, gegenüber dem neuen Feuerwehrhaus und frisch renovierten Rathaus. Bürgermeister Friedrich Fleckenstein und CSU-Ortsvorsitzender Rigobert Sauer wünschten der Radtour einen schönen und unfallfreien Verlauf.

Von Laufach ging es in Richtung Hain, zur Aussichtsplattform. Dort berichtete das Hainer Urgestein Norbert Zentgraf von der Entwicklung der jahrelangen Baumaßnahmen der Deutschen Bahn rund um den Schwarzkopftunnel. Er war Vorsitzender der Bürgerinitiative "Bahnbau im Laufachtal", die sich mit großem Erfolg für den zweigleisigen und höhengleichen Ausbau einsetzte.

Die nächste Etappe war Heigenbrücken. Nach einer Trinkpause am Parkplatz „Hirschhörner“ steuerte die radelnde Truppe auf den schönen Wildpark mit Kletterwald zu. Dort wartete schon Bürgermeister Werner Englert. Er stellte den Radfahrern die Entwicklungen und Herausforderungen seiner Gemeinde, auch in Bezug auf den Tourismus vor: „Unsere Konkurrenz ist die gesamt Welt. Man kann heute für gutes Geld nach Spanien oder Griechenland fliegen. Aber wir halten uns tapfer.“ Um frische Luft und absolute Ruhe zu genießen, muss man eben nicht ins Flugzeug steigen. Ein herzlicher Dank an den Bürgermeister für die kühlen Getränke.

Nun ging es auf die längste und anspruchsvollste Etappe über die Heinrichsthaler Höhe nach Heinrichsthal. In der höchstgelegenen Gemeinde des Spessarts begrüßten Bürgermeister Guido Schramm, CSU-Ortsvorsitzender Harald Thoma, Feuerwehr-Kommandant Thilo Happ und viele Feuerwehrleute die Radfahrer. Bei leckerem Kuchen und frischem Kaffee erläuterte der Bürgermeister die täglichen Herausforderungen für die kleinste Gemeinde des Wahlkreises, sei es mit dem Breitbandausbau oder der ärztlichen Versorgung.

Ist man im Spessart unterwegs, darf ein Halt am Engländer-Haus nicht fehlen. Dort empfing Dr. Andreas Treitl, Vorsitzender der Jägervereinigung Kahlgrund und die Sailaufer CSU-Ortsvorsitzende Silke Fuchs die Radler. Beim Mittagessen berichtete Jäger Treitl über das Jagdwesen und das Waffenrecht, über den Spessart-Wald und den Wildbestand.

Frisch gestärkt machten sich die Radfahrer auf zur letzten Etappe, hinunter nach Laufach. Dort warteten am Ausgangspunkt der Radtour der CSU-Ortsverband Laufach mit kalten Getränken und das Café Langenstein mit leckerem Eis. Gemütlich ließen die Teilnehmer nun die Radtour ausklingen und tauschten sich im Schatten der Bäume über die gemachten Erlebnisse aus.