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Auch in diesem Jahr veranstalteten die CSU-Kreisverbände Aschaffenburg-Stadt und -Land wieder ihren traditionellen Neujahrsempfang. Gastrednerin am vergangenen Sonntagvormittag in der schönen Spessartgemeinde Bessenbach war Monika Hohlmeier, Europaabgeordnete und Staatsministerin a.D.

Prof. Dr. Winfried Bausback, Landtagsabgeordneter und CSU-Kreisvorsitzender Aschaffenburg-Stadt, begrüßte in der Bessenbachhalle über 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In Anspielung auf die Pläne der Stadt Augsburg künftig auf eine geschlechtergerechte Sprache zu achten, betonte er: „Anstatt auf gendergerechte Sprache, sollten wir unser Hauptaugenmerk auf die wirklich wichtigen Themen richten.“

Im Anschluss erlebten die Gäste einen munteren „Polit-Talk“ zwischen Andrea Lindholz, Staatsministerin Judith Gerlach und Christian Staat, unterfränkischer Spitzenkandidat für die Europawahl am 26. Mai. Die Moderation übernahm Alzenaus Bürgermeister Dr. Alexander Legler.

Andrea Lindholz sagte zum Verhältnis zwischen CDU und CSU: „Im Jahr der Europawahlen wollen wir als CDU und CSU unsere Gemeinsamkeiten und Zusammenhalt demonstrieren. Das zeigt nicht zuletzt unser gemeinsamer Spitzenkandidat Manfred Weber.“

Judith Gerlach, Staatsministerin für Digitales, stellte ihre Fortschritte beim Aufbau des neuen Ministeriums dar. Christian Staat stellte sich und seine Arbeit in Brüssel für EU-Kommissar Günther Oettinger vor und betonte, wie wichtig die EU für Friede, Freiheit und Wohlstand sei. Wer die AfD wähle, setze diese wichtigen Errungenschaften aufs Spiel.

Mit Schwung und Elan trat dann Monika Hohlmeier ans Rednerpult und überzeugte mit ihrer mitreißenden Rede. Sie gab den Anwesenden umfangreiche Einblicke in ihre Arbeit als Europaabgeordnete und überraschte durch ihre authentische Darstellung, schnörkellos und mit einer treffsicheren Beurteilung der europäischen Situation.

Der Brexit und die Freihandelsabkommen wurden angesprochen. Auch der mutige Vorstoß von Jean-Claude Juncker, der US-Präsident Trump mitteilte: „Wer die deutsche Automobilindustrie angreift, der greift die EU an.“ Die Europaabgeordnete betonte: „Die EU darf nicht erpressbar sein. Unsere Unternehmen müssen wettbewerbsfähig bleiben.“

Zur Migration nach Europa sagte sie, dass zum Beispiel das Bevölkerungswachstum in Afrika eines der großen Herausforderungen sei, die man nur gemeinsam lösen könne. Deutschland alleine kann hier nichts erreichen. Mit Entwicklungshilfen allein könne kein Land aufgebaut werden. Partnerschaften mit Handelspartnern können menschenwürdige Arbeitsbedingungen vor Ort schaffen. „Wir müssen uns bemühen, nicht die Staaten zu fördern, sondern die Menschen.“ Auch für die Rechte der Frauen müsse sich die EU weltweit einsetzen.

Im Anschluss gratulierte Peter Winter, ehemaliger Landtagsabgeordnete und CSU-Kreisvorsitzender Aschaffenburg-Land, dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Norbert Geis zum 80. Geburtstag und dankte ihm für seine herausragenden Leistungen in der Bundespolitik und für die Region. Gemeinsam sang die Halle ein Geburtstagsständchen für den Jubilar.

Mit der Bayernhymne und dem Deutschlandlied endete der offizielle Teil, der zu einer lockeren Begegnung bei vielen interessanten Gesprächen überging. Musikalische und stimmungsvolle Begleitung lieferte an diesem Sonntag die Gruppe „Laafisch 5Q“ aus Laufach. Ein großes Dankeschön gilt dem CSU-Ortsverband Bessenbach und der Gemeinde Bessenbach für die tatkräftige Unterstützung.

Foto oben (v.l.): Christian Staat, Monika Hohlmeier, Peter Winter, Andrea Lindholz, Judith Gerlach und Winfried Bausback