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"Bürgerpolizei, Prügelknabe oder Big Brother?" Ausgehend von dieser Leitfrage hielt Andrea Lindholz eine Rede zu aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen auf dem Unterfränkischen Polizeikongress. Der Einladung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in die Mainfrankensäle in Veitshöchheim am vergangenen Dienstag waren rund 120 Polizeibeamte aus ganz Bayern gefolgt.

Unter anderem betonte Andrea Lindholz, dass das große Vertrauen der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung in die Polizei vertrauen der beste Nachweis für Bürgernähe und eine hohe Qualität der Polizeiarbeit in Deutschland sei. Gleichzeitig forderte sie, dass sich die gesamte Gesellschaft gegen die zunehmende Gewaltbereitschaft gegenüber Polizeibeamten entgegenstellen sollte. Neben den bereits beschlossenen Strafrechtsverschärfungen brauche es schnelle Gerichtsurteile und eine moderne Ausstattung. Der Einsatz von "Body-Cams" könne beispielsweise in der Praxis deeskalierend wirken. Die Rückmeldungen aus dem Arbeitsalltag der Bundespolizei seien durchweg positiv.

Einen besonderen Dank richtete Andrea Lindholz an Holger Zimmermann, den langjährigen GdP-Vorsitzenden in Unterfranken, der nach 45 Jahren Dienstjahren seinen wohlverdienten Ruhestand antritt. Die Innenausschussvorsitzende bat darum, dass Holger Zimmermann ihr und der CSU mit seiner Erfahrung und Expertise weiterhin zur Verfügung stehe. Im Anschluss honorierte auch der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow in seiner Rede die Leistungen von Holger Zimmermann und gab nochmals einen umfassenden Überblick über die aktuellen Herausforderungen. In vielen Punkten gab es eine große Übereinstimmung.