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Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, volle Wertschöpfung aus der Region und Lärmschutz für die Anwohner an der A3. Ist es möglich das alles miteinander zu verbinden? Ja, es geht!

Mit Hilfe des Bundesverkehrsministeriums, der Stadt und den Stadtwerken Aschaffenburg, der Firma Hörnig und der Firma Laibacher ist es gelungen ein Pilotprojekt zu starten, das in Deutschland einmalig ist. Die neue Lärmschutzwand an der Autobahn A3 wird mit Solar-Paneelen bestückt, die die entstandene Energie in das Stromnetz einspeisen und den Bau der Lärmschutzwand auf diese Weise mitfinanzieren. Die Maßnahme kommt nicht nur den Anwohnern in Form von Lärmschutz zu Gute, sondern macht es möglich weitere Bauplätze für mehr Wohnraum auszuweisen.

Hinzu kommt, dass dieses Pilotprojekt von der Idee bis zur Umsetzung „Made in Germany“, wenn nicht sogar „Made in Aschaffenburg“, ist. Die mit dem Bau beauftragte Firma Hörnig bezieht die Photovoltaikzellen von der Firma Laibacher aus Wiesen, die die Paneele in ihrem Werk in Baden-Württemberg produziert.

Dazu Andrea Lindholz:"Auf diese Weise ist Wirtschaftlichkeit, Gewinn von Bauplätzen sowie Lärm und Umweltschutz mit regionalen Betrieben verwirklicht worden. Wir müssen weiterhin darauf setzen eng zusammen zu arbeiten und unsere Region auf diese Weise zu stärken, auch um ein Vorbild für andere zu sein."

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat sich die Bauarbeiten entlang der A3 im Rahmen seines Besuches in der Region am Dienstag angesehen, denn der Bund unterstützt die Finanzierung der Lärmschutzwand mit gut drei Millionen Euro. Im Anschluss daran stellte sich Scheuer im Goldbacher Rathaus den Fragen von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Region.