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Am Montag durfte die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt Alzenau, Dr. Alexander Legler, die Ausstellung "Mütter des Grundgesetzes" im Kulturzentrum eröffnen, die dort im Rahmen der Fair-Trade-Wochen vom 13. bis 27. September 2019 kostenlos besichtigt werden kann. In ihrer kurzen Ansprache betonte die Ausschussvorsitzende, dass die Leistung der vier Mütter des Grundgesetzes ein zentraler Meilenstein, im Kampf um Gleichberechtigung der Frauen in Deutschland sei, die Dank Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel in der Verfassung fest verankert ist. Gleichzeitig erinnerte die Juristin daran, dass dieses Jahr nicht nur 70 Jahre Grundgesetz und 100 Jahre Weimarer Verfassung bundesweit gefeiert werden, sondern auch 100 Jahre Frauenwahlrecht. Man dürfe nicht vergessen, dass hinter den Müttern des Grundgesetzes viele weitgehend unbekannte "Großmütter" stünden, die über ein halbes Jahrhundert lang unter schwierigsten Bedingungen aber letztendlich mit bahnbrechendem Erfolg das Wahlrecht für alle Frauen erstritten haben. In diesem Sinne müsse Gleichberechtigung vollendet werden und zwar mit der positiven Kraft der Überzeugung. Denn Gesellschaften in denen Männer und Frauen gleichberechtigt sind, sind nicht nur demokratischer, sondern auch in vielerlei Hinsicht deutlich erfolgreicher als patriarchal geprägte Kulturen. Ein Kampf für die Gleichberechtigung sei immer auch ein Kampf für die Demokratie.

Fotos: Stadt Alzenau