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Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller war gestern Nachmittag auf Einladung von Jessica Euler und der CSU Aschaffenburg-Stadt, zu Gast beim Dialog „Eine Welt- lokal handeln, global denken“, in der Stadthalle Aschaffenburg. Ebenso eingeladen waren zahlreiche ehrenamtliche Organisationen, die sich in der Entwicklungshilfe engagieren und ihre Projekte vorstellten. So z.B. die Stiftung „Weg der Hoffnung“ oder das Aschaffenburger Solidaritätskaffee welches bereits 25 Jahre Bestehen feiern durfte. Nach der Begrüßung durch die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz, richtete die Aschaffenburger Bürgermeisterin Jessica Euler ihre Worte an die Besucher. Gerade im Alltag sollten wir uns - die Stadt Aschaffenburg, ihre Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft und Politik - Gedanken machen, welchen Beitrag wir leisten wollen, so Euler.

Bewusstsein zu schaffen und neue Wege zu gehen, war auch das Anliegen von Minister Müller, welcher in seiner Rede das Konsumverhalten unserer Gesellschaft besonders unterstrich. Im Schnitt „beschäftige“ jeder Europäer 50 Sklaven in der Dritten Welt allein durch das Konsumverhalten bei Kleidung und Lebensmitteln. Doch geht es nicht nur um Verbote und Regelungen, sondern vor allem darum, in den Ländern Arbeit, wirtschaftliche Stabilität und Perspektiven für die Menschen zu schaffen. Nur Geld in diese Länder zu schicken führe nicht zum Erfolg. Erfolg muss erst erarbeitet werden. Die Menschen in die Lage zu versetzen selbst für sich sorgen zu können, das sei die Aufgabe von wirtschaftlicher Zusammenarbeit und Entwicklung.

Auch die anschließende Fragerunde unter der Moderation von Prof. Bausback MdL und der Bürgermeisterin Jessica Euler sprach das Thema Nachhaltigkeit, ebenso wie das neue Label „Grüner Knopf“, an. Gütesiegel und Verbraucherhinweise hätten immer ihre Schwächen, doch irgendwo müsse man eben anfangen, um ein Bewusstsein beim Konsumenten zu schaffen.

 Andrea Lindholz: „Ich bin begeistert und freue mich, wie gut die Veranstaltung angenommen wurde und auch, dass so viele Vereine und Organisationen in die Stadthalle gekommen sind. Besonders danken möchte ich unserem Minister Dr. Gerd Müller, der sich für uns die Zeit genommen und auf die Herausforderungen in der Entwicklungspolitik aufmerksam gemacht hat. Es gibt noch viel zu tun.“