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Berlin: Die Einrichtung einer kinderärztlichen Bereitschaftspraxis am Klinikum Aschaffenburg für die Region Bayerischer Untermain ist auf einem sehr guten Weg. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) und das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau haben sich zur Einrichtung geeinigt. Der Start des Betriebs ist für November avisiert. Die Dienstzeiten werden analog der bereits bestehenden Bereitschaftspraxis am Klinikum bis 22 Uhr sein. Im Anschluss wird das Klinikum als Kooperationspartner die Versorgung der ambulanten Fälle in der Kinderklinik übernehmen. Dies haben die Beteiligten der Aschaffenburger Bundestagsabgeordneten Andrea Lindholz heute mitgeteilt. Lindholz hatte sich in den vergangenen Monaten bei der kassenärztlichen Vereinigung Bayerns sowie dem Klinikum Aschaffenburg für die Einrichtung einer solchen Praxis stark gemacht.

Dazu die Abgeordnete: "Eine kinderärztliche Bereitschaftspraxis am Klinikum Aschaffenburg ist gerade in den Randzeiten und am Wochenende zentraler Baustein der kinderärztlichen Versorgung am Bayerischen Untermain. Ich freue mich, dass nun eine zeitnahe Lösung gefunden werden konnte. Die Gespräche mit den Verantwortlichen der KVB und des Klinikums habe ich als sehr konstruktiv erlebt. Geplant ist, dass die Bereitschaftspraxis zum 01. November die Arbeit aufnimmt. Besonders freut mich auch die Bereitschaft des Klinikums nach 22 Uhr die Versorgung der ambulanten Fälle in der Kinderklinik als Kooperationspartner zu übernehmen. Dies wird bereits ab 01. August der Fall sein. Dadurch werden die niedergelassenen Kinderärzte zeitnah entlastet."

Dass bei der kinderärztlichen Versorgung in Stadt und Landkreis Aschaffenburg sowie am bayerischen Untermain Handlungsbedarf besteht, ist spätestens seit einer Diskussionsveranstaltung zur kinderärztlichen Versorgung im Februar 2020 klar. Damals hatten Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz, Dr. Roland Zeller, Prof. Dr. Klepper sowie Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns und der AOK zum Thema diskutiert. Neben der Einrichtung der kinderärztlichen Bereitschaftspraxis waren sich die Beteiligten damals einig, dass auch im Hinblick auf die Zahl der niedergelassenen Kinderärzte Verbesserungen angestrebt werden sollen. Auch hierzu ist Andrea Lindholz mit Vertretern der Kinderärzte in Stadt und Landkreis sowie der KVB im Gespräch.