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Berlin/Aschaffenburg: Der Unfallschwerpunkt am sog. Kauppenabstieg an der BAB 3 zwischen Weibersbrunn und Waldaschaff wird in Fahrtrichtung Frankfurt entschärft. Das bayerische Innenministerium hat der Bundestagsabgeordneten Andrea Lindholz mitgeteilt, dass in Fahrtrichtung Frankfurt die Geschwindigkeit probeweise auf 120 km/h bei Nässe begrenzt werden soll. Die Bundestagsabgeordnete hatte sich im Bund und Land für eine Geschwindigkeitsbegrenzung und weitere Entschärfung des Unfallschwerpunktes eingesetzt, da bereits getroffene Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg erzielt hatten.  

Dazu Andrea Lindholz (CSU): „Ich begrüße den Vorschlag und die Entscheidung der Autobahndirektion Nordbayern und des Bayerischen Innenministeriums sehr. Dies ist ein weiterer, logischer Schritt hin zu mehr Verkehrssicherheit am Kauppen. Die zuvor eingeleiteten Maßnahmen der Autobahnpolizei und der Autobahndirektion Nordbayern wie z.B. das Aufstellen von Hinweisen zur Schleudergefahr bei Nässe hatten leider nicht den gewünschten Erfolg. Aus vielen Gesprächen mit der Polizei und den zuständigen Feuerwehren weiß ich, wie hoch gerade bei Nässe die Unfallgefahr am Kauppenabstieg ist. Daher hatten sowohl Feuerwehr als auch Polizei zu Recht Entschärfung gefordert. Der hartnäckige Einsatz hat sich gelohnt. Ich hoffe, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung bei Nässe nun die gewünschte Wirkung zeigt und sich das Unfallgeschehen am Kauppen entspannt. Wir sollten dies in Zukunft genau beobachten und gegebenfalls nochmals nachfassen. Ich danke Herrn Staatsminister Herrmann und den Verantwortlichen der Autobahndirektion Nordbayern für den Einsatz. Auch an der Thematik Verkehrslenkungsmaßnahmen bleibe ich dran.“ 

Hintergrund: Die Entscheidung zur Einführung der Geschwindigkeitsbeschränkung wird nun im bayerischen Innenministerium getroffen. Im Anschluss daran erfolgt eine entsprechende Anweisung zur Einführung. Bis die entsprechenden Schilder aufgestellt werden und die Beschränkung am Kauppen gilt, kann es jedoch noch einige Wochen dauern. Der Kauppenabstieg an der BAB 3 zwischen Weibersbrunn und Waldaschaff ist ein Unfallschwerpunkt. Autobahndirektion Nordbayern und die zuständige Autobahnpolizei sind daher im laufenden Austausch darum bemüht, das Unfallgeschehen am Kauppen zu verringern. Dazu wurden in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Maßnahmen getroffen, um die Verkehrssicherheit zu steigern. Zuletzt wurden Hinweisschilder aufgestellt, die auf die Schleudergefahr bei Nässe hinweisen. Leider hatten die Maßnahmen aber nicht den gewünschten Erfolg.