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Der Bund unterstützt die Aufwertung der Kahlaue in Kahl a. Main mit fast 600.000 Euro. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages heute entschieden. Die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz hatte sich intensiv für die Berücksichtigung von Kahl eingesetzt. Die Mittel stammen aus einem Sonderprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen für das der Bund Modellprojekte gesucht hatte.

Andrea Lindholz dazu: „Der Klimawandel stellt auch unsere Kommunen vor große Herausforderungen. Wir müssen daher auch unsere Städte und Gemeinden entsprechend städtebaulich anpassen damit sie bei Klimaextremen wie Hitze, extremer Trockenheit oder Starkregenereignissen besser gerüstet sind. Der Bund hat in diesem Jahr zur Unterstützung ein entsprechendes Sonderprogramm aufgelegt und Modellprojekte zur Klimaanpassung in urbanen Räumen gesucht. Es freut mich sehr, dass die Aufwertung der Kahlaue als Modellprojekt in Frage kommt und damit auch unsere Region vom Sonderprogramm profitiert. Der Einsatz für unsere Region hat sich gelohnt. Für den geplanten Fußweg zur Kahlaue erhält die Gemeinde Kahl daher 594.900 Euro vom Bund. Ein besonders großer Dank gilt meinem Kollegen Andreas Mattfeldt MdB und den Haushältern der CDU/CSU Bundestagsfraktion für die Unterstützung.“

Hintergrund: Das 2020 neu aufgelegte Sonderprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen versteht sich als Beitrag des Bundes zur klimaangepassten Stadtentwicklung durch eine gezielte Entwicklung und Modernisierung von Grünflächen zur Nutzung der in urbanen Räumen lebenden Menschen. Auch kleinere Grünanlagen können die Temperaturen im Vergleich zur bebauten Umgebung bereits um 3 bis 4 Grad senken und größere Regenmengen zwischenspeichern um beispielsweise auch die Kanalisation zu entlasten. Vom Klimawandel besonders bedroht sind Straßenbegleitgrün, Grünanlagen auf Plätzen und Freiräumen sowie Parks und Gärten. Hier treffen städtebauliche und ökologische Herausforderungen aufeinander, die einer neuen, integrierten Herangehensweise und Erprobung in Modellprojekten bedürfen. Urbane Räume sind an den Klimawandel anzupassen. Als Handlungsfeld sind sowohl bestehende, z.B. Park- und Gartenanlagen, als auch neue Grünanlagen als Modellprojekte zur Klimaanpassung geeignet. Besonders bedeutsam sind qualitativ hochwertige Grünanlagen als soziale Begegnungsorte der Bürgerinnen und Bürger, darüber hinaus tragen sie durch die CO2-Speicherung positiv zum Klimaschutz bei. Ziele der Förderung sind neben der städtebaulichen Aufwertung einerseits die pflanzenbauliche und ökologische Sanierung, andererseits eine klimaangepasste, nachhaltige Neuanlage.