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75 Jahre Main-Echo. Ein Tag zum Feiern aber auch um zurück zu blicken. Die Geburtsstunde des Main-Echo am 24. November 1945 ist untrennbar verbunden mit der Überwindung von Gleichschaltung und Zensur der freien Presse durch das Nazi-Regime. Nach Jahren der Propaganda erschien unter der Überschrift „Nazi-System auf der Anklagebank“, die erste freie Zeitung in Aschaffenburg, das Main-Echo. Seitdem hat sich viel getan und die Pressefreiheit ist nach wie vor eines der wichtigsten Grundrechte und fester Bestandteil unserer Demokratie. In Zeiten von alternativen Fakten und Verschwörungstheorien ist eine objektive, sachliche und freie Berichterstattung in Print- und Onlinemedien wichtiger denn je. Gerade im Bereich der Online-Medien steht das Main-Echo wie viele Verlage und Zeitungen mitten in einem Umwandlungsprozess. Das Online und Offline Angebot muss sich dabei stets dem Zeitgeist anpassen und ein breites Leserspektrum ansprechen: Das heißt die App und Social-Media-Angebote wollen genauso gepflegt werden wie die Printausgabe für Liebhaber der guten alten gedruckten Zeitung. Bei alledem ist aber klar: Das Main-Echo ist und bleibt auch digital der Dreh- und Angelpunkt für den Informationsaustausch am Bayerischen Untermain.

Dazu Andrea Lindholz: „Ich gratuliere dem Main-Echo herzlich zu seinem 75. Jubiläum. Es ist wichtig eine unabhängige Zeitung zu haben, die sowohl regional als auch überregional berichtet und fest in der Region verankert ist. Diese Unabhängigkeit wird durch die Pressefreiheit garantiert und ist eines der wichtigsten Güter unserer Demokratie. Nicht umsonst gilt die feie Presse als „vierte Gewalt“ im Staat. Ob als Zeitung, E-Paper, E-Mailnewsradar oder in den sozialen Netzwerken - das Main-Echo ist aus dem Alltag vieler Menschen in unserer Region nicht weg zu denken und hat unsere Region in den letzten 75 Jahren entscheidend mitgeprägt.  Ich wünsche dem Main-Echo für die Zukunft weiterhin eine offene und kritische Berichterstattung und ein festes Standbein in der digitalen Welt."

Foto: Büro Lindholz